+
Ein Tipp: mal abtauchen.

Corona Homestory

Frankfurt: Zur Not einfach ins U-Boot steigen

  • schließen

Die neusten Tipps der FR-Gemeinde für die Corona-Zeit daheim. Und ein kostenloses Beratungsangebot für Eltern und Kinder.

Auf wen hätten wir gern verzichtet? Auf Corona. Auf wen können wir überhaupt gar nie nicht verzichten? Aufeinander. „Erneut bin ich froh, zu den treuen FR-AbonnentInnen zu gehören! Danke für diese neue Aktion“, schreibt uns Rafaela Del Rosso. Was sollen wir sagen? Erneut sind wir glücklich, sie (und auch Sie!) als AbonnentInnen zu haben. Danke, auch für die neusten kreativen Tipps zum Daheimbleiben und nicht Verzweifeln.

Vieles, was jetzt zählt, sollte selbstverständlich sein, findet Rafaela Del Rosso: Rücksichtnahme, Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, Solidarität. Im Aufschwung sieht sie Begriffe wie Gartenzaun und Treppenhaus: „Gespräche, Austausch, Infos – unter Einhaltung des notwendigen Abstands.“ In Mietshäusern also „Etagen-, Laubengang- oder Balkon-Klön“, denn: „Um miteinander zu kommunizieren, bedarf es ja nicht nur eines Telefons, oder?“

Dann den inneren Schweinehund an die Leine nehmen, sich bewegen – und wenn es nur das Auf-der-Stelle-Treten ist. Und: „Danke-Karten an den Briefkasten für den Post- und Zeitungsboten, dafür dass sie uns weiterhin versorgen.“ Dasselbe schlägt sie für Teams der Lebensmittelmärkte vor. Und schließlich: „Auch wenn man sich nicht mehr zum gemeinsamen Essen treffen kann, kann man sich dennoch verabreden, für andere zu kochen und die zubereitete Mahlzeit vor die Türe zu stellen. Imaginär sitzen wir dann zusammen am Tisch und genießen es, bekocht worden zu sein!“ Mille grazie, buon appetito.

Wo wir gerade beim Essen sind: „Hallo alle zusammen“, schreibt Nadine Schäfer, „mein Lebensgefährte und ich frühstücken sehr lange (es könnte fast in ein Brunch ausufern), lesen dabei die FR und hatten eben die Idee, dass wir nachher die Massagetechniken, die wir letzten Herbst bei einem VHS-Kurs erlernt haben, mal ausprobieren werden.“ Klingt nach einem sehr guten Plan. Außerdem freut sich das Paar über die Gelegenheit, gemeinsam zu musizieren. Und sogar für den Fall einer drastischen Ausgangssperre hätten sie eine passende Idee: „Wir stellen uns vor, wir seien auf der ISS oder in einem U-Boot (je nach Tagesverfassung).“ Was soll da noch schiefgehen?

Ein besonderes Angebot machen Rosie von Knebel und Ulrich Möller: Die Fachleute (Psychodramatiker, Supervisoren) wollen kostenlos für Eltern und Kinder eine Beratung via Skype im Internet anbieten. Titel: „Hinführung zum häuslichen Frieden in Zeiten von Corona“. Viele stünden gerade unter dem Druck, etwa Homeoffice und Kinderbetreuung zu vereinbaren, samt den Anforderungen, die die Schule an die Kinder stellt. „Wir haben jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Eltern-Kind-Beziehungen“, berichtet Rosie von Knebel. „Unser Anliegen ist es, in dieser schwierigen Zeit Eltern und Kindern Unterstützung zu geben in einer Situation, die für alle neu und unbekannt ist. Den Eltern klarzumachen, dass die Kinder ihre Liebe und Unterstützung brauchen und kein schlechtes Gewissen.“ Interessenten vereinbaren einen Termin für die kostenlose Beratung per E-Mail an rosie.knebel@googlemail.com oder ulr.moeller@web.de.

Und wer weitere Ideen für daheim hat: online@fr.de. Merci!

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare