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Frankfurt: Eine Runde Heavy-Metal-Minigolf

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Vor der Jahrhunderthalle in Frankfurt beginnt die Veranstaltungsreihe „Sport- und Kunst-Kasino“. Es geht um coronakonforme Sportarten - gerne auch skuril.

Musik, Kunst und Sport: Das alles soll vor der Jahrhunderthalle zusammengefügt werden und eine neue, coronakonforme Crossover-Veranstaltungsreihe begründen. „Frankfurter Sport- und Kunst-Kasino“ nennt sich der Spaß, der am morgigen Samstag auf der Open-air-Spielstätte Sommerwiese beginnt. Bis zum 26. September steht dort immer samstags und sonntags von 15 Uhr an ein Parcours offen, auf dem sich das Publikum in Disziplinen wie „Heavy-Metal-Mini-golf“ oder „Spezial-Cross-Croquet“ erproben darf.

Die Idee stammt von der Kuratorin und Kunstvermittlerin Annette Gloser, die mit dem Projekt dem „ewigen Zuschauerdasein ein Ende“ setzen möchte. Mehrere Künstlerinnen und Künstler wirken daran mit und haben allerlei skurrile Sportarten erfunden.

„Immobilien-Boule“ zum Beispiel, mit dem der in Heilbronn lebende Künstler Phillip Zaiser drei Dinge auf einmal erfüllen will, nämlich „Sport, Spannung und Gentrifizierungskritik“. Oder die von der Berlinerin Silky Thoss ersonnene Disziplin „Kippenburger“, die sich irgendwie um Schaumstoffzigaretten dreht. Siggi Ortwein aus Offenbach verleiht derweil dem in der Pandemie zur Freiluft-Trendbeschäftigung aufgestiegenen Tischtennis neue Impulse.

Weitere Sportarten zelebrieren Freiheit, Verständigung und Casino Royal, und kreieren ein „in Multicolor gestaltetes, partizipatives Gesamtkunstwerk“ – das jedoch nur in Kombination mit einem Konzertticket erlebbar ist. Auf www.jh-insfreie.de oder www.jahrhunderthalle.de gibt es weitere Informationen. myk

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