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Bieten schwäbisch-hessische-Fusionsküche: Oliver Rapp (l.) und Christian Muske. Christoph Boeckheler
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Bieten schwäbisch-hessische-Fusionsküche: Oliver Rapp (l.) und Christian Muske. Christoph Boeckheler

Belebung der Innenstadt

Frankfurt: Eine Plattform für „lokale Helden“ am Börsenplatz

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Der Frankfurter Freiluft Markt startet am heutigen Samstag mit vielfältigen Foodtrucks und Ausstellern aus der Region.

Wir wollten etwas machen, das einzigartig ist, das es so noch nicht gibt“, sagt Christian Muske am Freitag, als er zusammen mit seinem Geschäftspartner Oliver Rapp vor ihrem gemeinsamen Foodtruck auf dem Börsenplatz steht. Auf dem stylischen, schwarzen Truck ist die Aufschrift „Hessen meets Schwaben“ zu lesen. Der Name ist Programm: Muske, gebürtiger Schwabe, und Rapp, echter Frankfurter, vereinen typische Gerichte der beiden Küchen. „Unsere Bestseller sind die Maultaschen mit grüner Soße“, berichtet Muske.

Muske und Rapp bieten ihre außergewöhnlichen Spezialitäten am heutigen Samstag auf dem Börsenplatz an: Dann beginnt der Freiluftmarkt – das neueste Projekt des Frankfurt-Plans, der die Innenstadt wiederbeleben soll. Bis Ende Oktober werden sich dort an jedem Samstag bis zu 20 Foodtrucks und andere Aussteller versammeln. Ihnen allen gemein ist die Regionalität.

Freiluftmarkt

Der Freiluftmarkt ist Teil des Frankfurt-Plans - eine Kampagne der Stadt und der lokalen Wirtschaft, die die Innenstadt nach den Einschränkungen durch die Pandemie wiederbeleben soll.

Dazu gehört auch der Minijahrmarkt „Sommer in der Stadt“, der sich über mehrere Plätze in der Stadt verteilt. Die Aktion wird bis in den September verlängert.

Die Dippemess wird vom 3. bis 19. September und damit eine Woche länger dauern als ursprünglich geplant. Auch beim Weihnachtsmarkt wird an eine Verlängerung um eine Woche gedacht.

Im September soll die auf die Stadtteile ausgerichtete Kampagne „MainViertel“ beginnen und für Herbst ist „Night Shopping“ auf der Zeil geplant. hsr

„Mit diesem Zusammenkommen wollen wir unseren lokalen Helden eine Plattform geben“, sagt Heresh Derakhshan von der Konzeptagentur Local Heroz, der den Freiluftmarkt veranstaltet, bei der Vorstellung des Konzepts am Freitag. „Frankfurt ist eine Stadt der Vielfalt. Deshalb wird auch der Markt viele vielfältige Stände und Aussteller haben“, versichert er. Immer wieder werden die Aussteller wechseln, zum Auftakt am heutigen Samstag gibt es ein buntes Programm: Neben der schwäbisch-hessischen Fusionsküche wird es auch afrikanische, koreanische und mexikanische Speisen geben. Ginliebhaber kommen bei „Babbarossas Gin“ auf ihre Kosten, „Purple Rabbitz“ wartet mit einer Mischung aus moderner Kunst und Fashion auf und das Label „Sorry I’m from Frankfurt“ mit trendiger Mode.

Aber: „Die Gesundheit der Menschen ist nach wie vor das Wichtigste“, beteuert Heresh Derakhshan. Deshalb sei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept erarbeitet worden.

„Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, so der Veranstalter. „Deshalb bitten wir alle Besucherinnen und Besucher: Nehmt Rücksicht aufeinander – und haltet Abstand.“ Eigens eingesetzte „Sicherheitscouts“ würden die Einhaltung der Regeln überprüfen. Muske und Rapp jedenfalls freuen sich, jetzt Gas geben zu können. Mit ihrem Foodtruck haben die beiden Mitte 2020 begonnen. „Wir haben auf Sparflamme angefangen, wegen Corona ging nicht viel“, sagt Rapp. Aber sie hätten gemerkt, dass ihre Idee gut ankomme. „Die Zahlen gehen runter und wir gehen hoch“, sagt er lachend. Am Börsenplatz werden sie gleich mehrmals zu finden sein.

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