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Diese Fledermaus bewacht den Eingang zum Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo. Foto: Renate Hoyer
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Diese Fledermaus bewacht den Eingang zum Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo.

Zoo

Frankfurt: Ein Herz für Tiere

  • vonJohanna Stein
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Mit den „Zoo-Freunden Frankfurt“ bekommt der städtische Zoo Unterstützung. Der Verein setzt sich für eine moderne Tierhaltung und Artenschutz ein.

Was haben Alkohol- und Drogenkonsum mit dem Kauf von Haustieren gemeinsam? Beides hat durch Corona stark zugenommen. Und was auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt: „Beides betrifft die Emotionalität von Menschen“, erklärt Arzt und Biologe Wilfried Köhler. Genau diese Emotionalität verbindet Köhler zufolge Menschen mit Tieren, denn Tiere besitzen ebenfalls Emotionalität. „Außerdem lernen wir viel von ihnen“, sagt der Experte, der neuerdings als zweiter Vorsitzender für den Förderverein „Zoo-Freunde Frankfurt e. V.“ aktiv ist.

Bürgerinnen und Bürger gründeten den Verein während den Monaten der Pandemie. Seit 2014 gibt es bereits eine Stiftung für den Frankfurter Zoo, doch der Förderverein soll neue Möglichkeiten schaffen. Bruno Streit, Vorsitzender des Vereins, benennt die Hauptaufgaben wie folgt: „Finanzielle Unterstützung und Tatkraft“. Konkret heißt das, die Zoo-Freunde wollen auch an Veranstaltungen und Projekten mitwirken.

Mitglied werden

Mitgliedskategorien: Eine Einzelmitgliedschaft kostet 30 Euro pro Jahr, eine Fördermitgliedschaft 500 Euro pro Jahr und eine lebenslange Mitgliedschaft einmalig 900 Euro.

Vorteile für Mitglieder: Newsletter, exklusive Veranstaltungen/Führungen etc., vergünstigte Jahreskarten.

Weitere Informationen sind auf www.zoofreundefrankfurt.de zu finden. prjs

Der Verein besitzt außerdem die Möglichkeit, einzelne Ideen des Zoos auszuwählen und diese gezielt zu fördern. Im Zentrum der Vereinsarbeit stehen artgerechte und moderne Tierhaltung, Artenschutz sowie Bildungsförderung.

Die Vorsitzenden haben auch schon eine Idee, wie sie ihre Arbeit beginnen: Als erstes Projekt planen sie kleine Veränderungen am Grzimek-Haus, einem alten Gebäude auf dem Zoogelände, in dem vorwiegend nachtaktive Tiere leben. Der Verein will sowohl optische Verbesserungen für die Besucher:innen schaffen als auch die Rahmenbedingungen für die im Haus lebenden Tiere verbessern.

Der scheidende Zoodirektor Miguel Casares zeigt sich glücklich über die neu gewonnene Unterstützung. „In vielen anderen Städten konnten solche Vereine die Entwicklung der Zoos entscheidend voranbringen“, sagt er. Tatsächlich sind im Verband der Zoologischen Gärten (VDZ), dem der Frankfurter Zoo angehört, auch nur zwei Mitglieder, die keinen Förderverband haben.

Für Casares ist die Ankündigung dann noch mit einem emotionalen Moment verknüpft. Da sein Abschied vor der Tür steht, überreichen ihm die Vereinsmitglieder zum Ende hin ein besonderes Geschenk: Das Aquarell eines Gelbrückenduckers. Gelbrückenducker sind Hornträger, die aus Afrika stammen und ihren Namen einem auffälligen, gelb-braunen Fleck auf ihrem Rücken verdanken. Man findet sie im Frankfurter Zoo.

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