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Frankfurt: SPD drängt auf zügige Sanierung derWilhelmshöher

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Die geplante Bauzeit von 30 Monaten sei nicht hinnehmbar, argumentiert die SPD im Ortsbeirat. Die FDP sieht hingegen wenig Chancen auf Erfolg.

Der Ortsbeirat 11 fordert, die Bauzeit für die geplante Grunderneuerung der Wilhelmshöher Straße zu verringern. Ein entsprechender Antrag der SPD wurde in der Sitzung am Montag einstimmig angenommen. „Die Bauzeit ist einfach zu lang“, findet Antragsteller Stephan Zilcher (SPD). Die Arbeiten würden für Anwohner und Bürger der angrenzenden Stadtteile eine große Belastung darstellen. Dafür sei der Zeitraum viel zu lang angesetzt.

„Das muss die Stadt auch schneller hinbekommen können“, fordert Zilcher und fügt scherzhaft hinzu: „Wenn die Chinesen in weniger als einem Jahr eine Teslafabrik bauen können, müsste es doch für uns möglich sein, in weniger als 30 Monaten eine Straße zu sanieren.“ Der Antrag schlägt dafür Planänderungen wie eine Verlängerung der Baugruben von 50 auf 100 Meter vor. „Es wäre besser, einen größeren Abschnitt, bei dem es auch mal lauter wird, in kürzerer Zeit zu bauen, als wenn sich die Bauarbeiten endlos hinziehen.“

Detlef Stange (FDP) begrüßt zwar eine Verkürzung der Bauzeit, räumt der Forderung aber wenig Chancen ein. „Ich fürchte, dass sich die Arbeiten nicht kürzer umsetzen lassen. Es handelt sich um eine komplizierte Sanierung, bei der sehr tief gegraben werden muss.“

Überdies spricht sich der Ortsbeirat gegen die vierwöchige Sperrung der Kreuzung Wilhelmshöher, Alteborn- und Atzelbergstraße aus. Zumindest der 43er Bus sollte über die Atzelbergstraße fahren können, um die Belastung in Grenzen zu halten. Sollte dies nicht möglich sein, soll die Linie für die Dauer der Sperrung zu einer Ringbuslinie umgewandelt werden.

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