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Reizüberflutung auf Frankfurts größtem Volksfest.
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Die Dippemess im Frühjahr fällt wegen Corona aus.

Corona-Pandemie

Dippemess in der City

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Die Frankfurter Dippemess im Frühjahr fällt wegen Corona aus. Oberbürgermeister Peter Feldmann schlägt vor, das Volksfest im Sommer in der Frankfurter Innenstadt nachzuholen.

Schlechte und zugleich wenig überraschende Nachrichten für alle Freund:innen von Karussells, Schießbuden und Zuckerwatte: Die Frankfurter Dippemess fällt in diesem Frühjahr wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das traditionelle Volksfest, das vom 26. März bis zum 18. April stattfinden sollte, müsse abgesagt werden, teilten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Thomas Feda, der Geschäftsführer der städtischen Tourismus und Congress GmbH, am Sonntag gemeinsam mit.

Man habe die Absage lange herausgezögert, aber letztlich keine andere Wahl gehabt, sagte Feldmann. „Unsere Hoffnung war, dass die Infektionszahlen nach unten gehen und ein Volksfest – wenn auch unter besonderen Bedingungen und Hygienemaßnahmen – stattfinden könnte“, so der Oberbürgermeister. Der Verlauf der Pandemie in den letzten Wochen habe diese Hoffnung aber zunichte gemacht. Man teile die Absage jetzt mit, damit die Schausteller:innen nicht umsonst Waren orderten und Infrastruktur vorbereiteten.

„Wir bedauern die Absage sehr, sind aber auch unseren Schaustellerinnen und Schaustellern, Partnern und Dienstleistern schuldig, Planungssicherheit zu schaffen“, sagte Thomas Feda, der das Volksfest jedes Jahr organisiert.

Feldmann macht zugleich einen Vorschlag, der alle Fans der Dippemess versöhnen soll: Im Sommer, so Feldmann, könnte die Dippemess ausnahmsweise nicht auf dem angestammten Festplatz am Ratsweg, sondern in der Frankfurter Innenstadt stattfinden, wenn die Pandemie es zulasse. Er habe Feda gebeten, eine Sonderausgabe des Volksfestes unter dem Motto „Dippemess in the City“ zu prüfen, teilte das Stadtoberhaupt mit.

Noch bis in das Jahr 1967, so Feldmann, hätten die Buden und Fahrgeschäfte sowieso regelmäßig auf dem Römer gestanden. Jetzt könne die Dippemess dabei helfen, die Innenstadt nach der Pandemie wieder mit Leben zu füllen. Eine Dippemess in der Innenstadt böte nach Feldmanns Ansicht zugleich einen guten Rahmen, um das 675-jährige Jubiläum des Volksfestes nachzuholen, das 2020 gefeiert werden sollte. Das traditionelle Volksfest direkt an der Zeil, „das ist aus meiner Sicht genau das Signal, dass wir für den Aufbruch nach dem harten Corona-Winter brauchen“, sagte Feldmann.

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