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VGF - Verkehrsunternehmen gendert fleißig. Foto Monika Müller
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VGF - Verkehrsunternehmen gendert fleißig. Foto Monika Müller

Mobilität

Frankfurt: Die VGF gendert

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) führt den Doppelpunkt ein, um alle Menschen anzusprechen. Gendergerechte Sprache stärke die Gleichbehandlung von Frauen, Männern und diversen Menschen und überwinde Rollenklischees, hieß es.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) führt gendergerechte Sprache ein. Es reiche nicht aus, alle Geschlechter mit dem generischen Maskulinum „mitzumeinen“, sie müssten auch angesprochen werden, teilte die VGF mit.

VGF: Sprache beeinflusst unser Denken

Sie bezieht sich dabei auf Vorbilder wie die Frankfurter Rundschau, die gendergerechte Sprache eingeführt hatte. Wie die FR verwendet die VGF künftig den Doppelpunkt, etwa um Kund:innen anzusprechen. Es werde aber von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesprochen oder - im Gerundium - von Mitarbeitenden.

Zur Begründung hieß es, Sprache beeinflusse unser Denken. Durch Sprache entstünden Bilder im Kopf. Wenn nur ein Geschlecht genannt werde, seien Frauen, Transmenschen oder Queere nicht repräsentiert. Sie fühlten sich nicht angesprochen.

Die Nennung aller Geschlechter stärke die Demokratie, hieß es weiter. Darin zeige sich die Gleichbehandlung von Frauen, Männern und diversen Menschen. Gendergerechte Sprache helfe auch, stereotype Rollenbilder zu überwinden.

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