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Frankfurt: Die Sommerwerft beginnt

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Szene aus dem Theaterstück „Traum einer Sache“. Bild: Stefano Strampelli
Szene aus dem Theaterstück „Traum einer Sache“. © Stefano Strampelli

Von Freitag an wird an der Weseler Werft wieder Theater gespielt - hier wird eines der größten Festivals dieser Art gefeiert. Von Levin Horst.

Ein Bankenturm hinter einem Beduinenzelt, ein Hafenkran neben einer brasilianischen Cocktailbar, dazu eine Feuershow am Wasser – es ist ein großer Kontrast, wenn sich von diesem Freitag an die Weseler in die Sommerwerft verwandelt. 17 Tage lang siedelt sich hier eine internationale Theater- und Kulturszene an.

Die Sommerwerft ist eines der größten deutschen Festivals für Theater und wird seit 2002 von der Schauspielgruppe Antagon veranstaltet. Mit ihrem Verein Protagon wollen sie Kultur für alle machen. Unter dem Motto: „Human Rights - Geschichten über das Mögliche“ setze die Veranstaltung auf gesellschaftskritische Impulse und befasse sich mit Utopien und Lebensweisen, so der Verein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm, das von Kinos, Konzerten, Aufführungen, Poetry Slams und „Flowmärkten“ bis zu Silent Discos reicht. Ein besonderes Event ist auch die „Queer Night“.

Das Festival will den freien Künstler:innen eine „wertvolle Ergänzung“ zu den klassisch-konventionellen Angeboten der Stadt bieten. So ist das Festival kostenlos, wer möchte, kann spenden. „Wir glauben an kulturelle Freiräume, an ein Lebensgefühl in unserer Stadt, das allen Menschen zugänglich ist“, meinen die Veranstalter.

Die Sommerwerft wurde 2019 von etwa 110 000 Menschen besucht, letztes Jahr kamen nicht einmal halb so viele. „Wir hoffen wieder auf mehr Gäste“, sagt Carola Schaffrath, die Presseagentin des Festivals. Ob Corona die Besucher noch abschrecke, könne sie noch nicht genau sagen. Zumindest ist vorgesorgt: Testcenter und kostenlose Masken stehen jederzeit zur Verfügung, ergänzt Schaffrath. (Levin Horst)

Näheres zur Gestaltung und zum Ablauf des Programms findet man auf www.sommerwerft.de.

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