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Keine Weihnachtstrends im Januar präsentiert die Messe Frankfurt. Die Christmasworld fällt pandemiebedingt aus.
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Keine Weihnachtstrends im Januar präsentiert die Messe Frankfurt. Die Christmasworld fällt pandemiebedingt aus.

Wirtschaft

Frankfurt: Die Konsumgütermessen des Frühjahrs fallen aus

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Die Messe Frankfurt sagt die Ambiente, Paper-, Christmas- und Creativeworld ersatzlos ab. Trend- und Orderzyklen verhindern eine Verschiebung. Einen Ersatztermin erhält womöglich die Schau für Licht- und Gebäudetechnik.

Die Messe Frankfurt sagt ihre vier großen Konsumgüterschauen ab. Die Christmasworld, Paperworld und Creativeworld hätten Ende Januar wieder Besucherinnen und Besucher anlocken sollen. Die Ambiente war für Mitte Februar geplant. Die Hochzeitsmesse „Trau Dich“, die eigentlich jetzt am Wochenende (8. und 9. Januar) hätte eröffnen sollen, hatten die Veranstalter bereits Ende Dezember abgesagt.

Die Pandemie macht, anders als bei der Planung im vergangenen Jahr erhofft, internationale Zusammenkünfte noch immer unmöglich. Da wären die steigenden Infektionszahlen, verbunden mit den Appellen, Kontakte zu reduzieren. Da wären weiter die Quarantäneregeln und erschwerten Reisebedingungen, die es den internationalen Ausstellerinnen und Ausstellern nahezu unmöglich machen, nach Frankfurt zu kommen. Deutschland gilt vielen Ländern als Hochrisikogebiet.

Die Treffen von Produktion, Handel und Konsum zu verschieben, in der Hoffnung, dass im Sommer die Pandemie weniger wüte, möchte die Messe nicht. Das würde den Bedürfnissen der ausstellenden Unternehmen wie auch Besucher:innen nicht gerecht, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Das verhinderten die „trendorientierten Orderzyklen der internationalen Konsumgüterbranche“. Bereits im vergangenen Jahr hatte Frankfurt die wichtigen Leitmessen des Frühjahrs stornieren müssen. Was auch der Stadt als Muttergesellschaft eine Lücke in den Etat reißt.

Anders verhält es sich mit der Messe „Light und Building“. Da sind die Trends nicht so schnelllebig, die Orderzyklen nicht so fest mit dem Jahresanfang verknüpft. Die weltweit führende Messe für Licht- und Gebäudetechnik wäre das nächste größere Event im Frankfurter Messekalender, terminiert für 13. bis 18. März.

Lichtmesse soll ausweichen

Auch dieses Datum scheint mit Blick aufs Pandemiegeschehen fraglich, doch hat die Branche die Messe bekniet, sie dürfe auf keinen Fall absagen, lieber solle sie einen Ausweichtermin finden. Die ist bemüht. „Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen“, sagt dazu Dominique Ewert, Leiterin von Marketing und Kommunikation. Anfang kommender Woche will sie berichten.

Auch die von der Messe Frankfurt organisierte Nordstil in Hamburg findet statt, Stand jetzt, von 15. bis 17. Januar. Der regionale Zuschnitt macht es möglich. Auf der wichtigsten Konsumgütermesse des Nordens ordert der deutsche Einzelhandel Produkte aus Norddeutschland, Holland und Skandinavien.

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