1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Die Deutsche Bank spart Energie

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Zu dem Milliardengewinn tragen alle vier Kerngeschäftsbereiche bei.
Die Deutsche Bank will Strom und Gas sparen. Dazu trägt etwa bei, dass sie in Frankfurt ihre Bürofläche stark reduziert. © Arne Dedert/dpa

Die Deutsche Bank will den Stromverbrauch in ihren Gebäuden stark reduzieren. Dabei setzt sie etwa bei den Klimaanlagen und der Beleuchtung in der Nacht an.

Die Zwillingstürme an der Frankfurter Taunusanlage werden nachts weitgehend dunkel sein, der Brunnen vor der Zentrale wird stillgelegt. Auch mit solchen Schritten will die Deutsche Bank in der Energiekrise jährlich 4,9 Millionen Kilowattstunden Strom einsparen. Der Dax-Konzern setzt dabei, wie er mitteilt, außer dem weitgehenden Abschalten der Lichter in den rund 1400 deutschlandweit von ihm genutzten Gebäuden in der Zeit von 22 bis 6 Uhr etwa bei den Klimaanlagen an. Diese sollen die Büroräume und Filialen der Bank im Sommer statt auf 23 Grad nur noch höchstens auf 25 Grad abkühlen. In allen Sanitärräumen soll es demnächst nur noch kaltes Wasser geben. Bis 2025 will die Bank den Strom für ihren Geschäftsbetrieb komplett aus erneuerbaren Energien beziehen.

Die Deutsche Bank will auch ihren Gasverbrauch reduzieren. Laut ihrer Mitteilung hat sie bereits Maßnahmen identifiziert, die zu einer Verminderung von 15 Prozent führen sollen. Noch warte sie aber mit der Umsetzung, weil Entscheidungen der Bundesnetzagentur und der Bundesregierung die konkreten Maßnahmen beeinflussen könnten. Schon vor Jahren hat die Bank aber etwa damit begonnen, Heizungssysteme umzustellen und an den großen Gebäuden eine Gebäudeleittechnik zur Reduzierung des Verbrauches von Heiz- und Kühlenergie einzuführen.

In großem Umfang Energie spart die Deutsche Bank auch durch einen Abbau von Bürofläche. Allein in Frankfurt wird sie, wie die FR berichtete, Ende 2024 etwa 40 Prozent weniger belegen als noch Anfang 2021. cm

Auch interessant

Kommentare