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Matthias Zimmer (li.) und Bettina Wiesmann (2. von links) wollen erneut für die Frankfurter CDU in den Bundestag einziehen.
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Matthias Zimmer (li.) und Bettina Wiesmann (2. von links) wollen erneut für die Frankfurter CDU in den Bundestag einziehen.

Bundestagswahl

Frankfurt: Die CDU stellt sich für die Bundestagswahl auf

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die CDU in Frankfurt wählt die Kandidat:innen für die Bundestagswahl. Spannend wird es vor allem in einem Wahlkreis.

Die Frankfurter CDU wählt am Samstag ihre Kandidat:innen für die Bundestagswahl im Herbst. Dafür treffen sich 140 Delegierte in der Wolfgang-Steubing-Halle von Eintracht Frankfurt im Riederwald. Die beiden Bundestagsabgeordneten Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer treten erneut zur Wahl an. Presse sollte zunächst nicht zugelassen sein; diese Entscheidung änderte Parteichef Jan Schneider aber am Freitagabend.

Zimmer ist Experte für Arbeitsmarkt und Sozialpolitik und seit 2009 für die Frankfurter CDU im Bundestag. Er ist 59 Jahre alt, und das ist eine wichtige Information, denn die Christdemokraten tendieren nicht dazu, Menschen, die die 65 noch nicht überschritten haben, vor der Zeit in Ruhestand zu schicken. Wer diese Tradition untergräbt, muss damit rechnen, das ihm oder ihr das Gleiche widerfährt.

Bundestagswahl: Wiesmann unangefochten

Im Wahlkreis 182 im Nordwesten der Stadt nehmen die beiden KfW-Banker Axel Kaufmann und Martin Heipertz diese Bürde auf sich. Heipertz ist mit der CDU Hessen vernetzt, hat in Frankfurt aber keine tragende politische Funktion. 2017 versuchte er schon einmal, sich in den Bundestag wählen zu lassen, damals im Main-Taunus-Kreis, und verlor. Er ist 45 Jahre alt und tat sich zuletzt in einem Brief an Parteimitglieder als Merkel-Kritiker hervor. 2018 war er als politischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion im Gespräch, seitdem aber nicht mehr.

Besser in Frankfurt vernetzt ist Axel Kaufmann, seit 2009 Ortsvorsteher im Ortsbeirat 2. Ihm werden die größeren Chancen zugerechnet, gegen Zimmer in die Stichwahl zu kommen. Kaufmann ist 48 Jahre alt und Prokurist im Vorstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Auch er unterstützte bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden Friedrich Merz.

Einfacher wird es wohl für Bettina Wiesmann. Gegen sie hat sich bislang weder Gegenkandidat noch Gegenkandidatin ins Gespräch gebracht. Die 54-Jährige gehört seit 2017 dem Bundestag an und übernahm das Mandat im Wahlkreis 183, im Norden, Osten und Süden der Stadt, von Erika Steinbach.

Bundestagswahl: Grünen haben Kandidat:innen schon gewählt

Der Bildungs- und Familienexpertin wird gute Arbeit bescheinigt. Sie ist oft bei Frankfurter Parteiversammlungen zu sehen und ergreift argumentationsreich das Wort. Ihre Wahl hatte 2017 für Wirbel gesorgt: Sie trat gegen den damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael zu Löwenstein an, dem die Partei mit einem Mandat in Berlin den politischen Herbst versüßen wollte, und gewann. Unterstützt wird Wiesmann unter anderem von der Frauenunion in Frankfurt.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank, dem Interesse an dem Mandat nachgesagt wurde, tritt wohl nicht an, kann es sich am Samstag aber noch anders überlegen.

Die Grünen haben ihren Kandidaten und ihre Kandidatin in den beiden Frankfurter Wahlkreisen bereits gewählt. Deborah Düring, Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, tritt im Wahlkreis 182 an, der Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour im Wahlkreis 183.

Die SPD hat ihre Kandidat:innenwahl erneut verschoben. Interesse haben Lino Leudesdorff, Oliver Strank und Armand Zorn im Wahlkreis 182 sowie Kaweh Mansoori, Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Süd, und die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen im Wahlkreis 183.

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