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Kommunalwahl

Frankfurt: Die AfD verliert an Zustimmung

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die AfD kommt im Trendergebnis in Frankfurt nur noch auf 8,0 Prozent. Spitzenkandidat Patrick Schenk ist trotzdem froh: Seine Partei habe sich in der Stadt etabliert.

Allzu viel Grund zum Feiern hatte Patrick Schenk am Sonntagabend nicht. „Es ist nicht so, dass wir jetzt die Sektflaschen in Massen aufmachen“, räumte der Spitzenkandidat der AfD im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau ein. Nur 7,2 Prozent der Stimmen wies das Trendergebnis am Wahlabend für die in Teilen rechtsextreme Partei aus, ein deutliches Minus gegenüber 8,9 Prozent bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2016.

Es ist sogar denkbar, dass das Endergebnis der AfD am Ende noch schlechter ausfällt: Vor fünf Jahren hatte die AfD im Trendergebnis am Wahlabend noch bei 10,3 Prozent gelegen; später war sie dann auf 8,9 Prozent abgesackt. Damals wurde das damit erklärt, dass die Wähler:innen der AfD offenbar kaum von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatten, auf ihrem Wahlzettel Stimmen zu kumulieren oder zu panaschieren. Die AfD erhielt ihre Zustimmung somit vor allem über reine Listenkreuze, die bereits am Wahlabend vollständig ausgezählt waren. Ob ein solcher Effekt bei dieser Wahl wieder auftritt, ist offen.

Völlig unzufrieden gab sich Schenk gegenüber der FR dennoch nicht. Man sehe zwar einen „leichten Abwärtstrend“ für seine Partei, die AfD sei aber in einer für sie „schwierigen Stadt“ wie Frankfurt endgültig ein ernstzunehmender politischer Faktor geworden, das sei ein Grund zur Freude und ein „tolles Ergebnis“, sagte der AfD-Spitzenkandidat. „Es zeigt sich klar, dass wir im politischen Spektrum auch dieser Stadt angekommen sind“, sagte Schenk. „Wir konnten uns in der Parteienlandschaft in Frankfurt etablieren.“

In Zukunft werde die AfD im Frankfurter Römer sichtbarer werden und spürbar mehr politische Aktivitäten entfalten, kündigte Schenk an. Man werde mit einer „recht neuen, jungen Fraktion“ in die Stadtverordnetenversammlung einziehen und trotz einer Beibehaltung des grundsätzlichen politischen Kurses eine ganz andere Dynamik entfalten, sagte Schenk. „Wir werden dem Magistrat deutlich auf die Finger schauen.“ Wichtig seien für seine Partei in der kommenden Legislaturperiode die Themen solide Finanzen, Integration, Sicherheit und Sauberkeit der Straßen und Plätze.

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