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Auch in Preungesheim baut die ABG.
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Auch in Preungesheim baut die ABG.

Wohnungsbau

Frankfurt: Die ABG bewältigtCorona-Krise gut

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die städtische Wohnungsbaugesellschaft in Frankfurt kommt gut durch die Pandemie. Das Unternehmen plant zwei Milliarden Euro an Investitionen in bezahlbaren Wohnraum.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG wird bis zum Jahr 2026 rund zwei Milliarden Euro in den Bau von bezahlbarem Wohnraum investieren. 4900 Wohnungen sollen in den kommenden fünf Jahren fertiggestellt werden, zudem will die Gesellschaft mit dem Bau von 2000 weiteren Wohnungen beginnen. Diese Zahlen nannte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresabschlusses der ABG. Feldmann ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens.

Im Geschäftsjahr 2020 hat die ABG knapp 650 neue Wohnungen fertiggestellt. 40 Prozent davon sind gefördert, „und sind damit für Mieterinnen und Mieter mit kleinen und mittleren Einkommen bezahlbar“, so Feldmann. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Konzernjahresüberschuss von 73,8 Millionen Euro. Dieses Ergebnis liegt um 5,1 Millionen Euro über dem Vorjahr.

„Die Corona-Pandemie ist natürlich nicht spurlos an der ABG vorübergegangen und wird sich mit Sicherheit noch im Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 auswirken“, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker am Dienstag. Zwar habe es bei der Vermietung der Wohnungen so gut wie keine Ausfälle gegeben, was in erster Linie am „engmaschigen Netz der Hilfen des Bundes und des Landes“ gelegen habe.

Großbaustelle im Gutleut

„Ganz anders sieht es aber im Bereich Gewerbe vor allem bei der Gastronomie aus“, sagte Junker. Die ABG habe mit sehr vielen Geschäftsleuten Stundungsvereinbarungen über die Mieten getroffen,

Bei den laufenden Bauprojekten sieht sich die ABG im Zeitplan. Etwa in der Platensiedlung. Dort wurden die Häuserzeilen mit Holzmodulen aufgestockt. Die ersten Neubauten sind – samt zwei Innenhöfen mit Spiel- und Fitnessgeräten – fertig. Im Lyoner Quartier, der früheren Bürostadt Niederrad, hat die ABG an der Herriotstraße sieben Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 227 Passivhauswohnungen gebaut. „Damit hat die ABG rund 700 Wohnungen in dem neuen Stadtquartier errichtet“, sagte Junker.

Die „größte und komplexeste Baustelle“ für das Unternehmen liegt laut Frank Junker derzeit am Güterplatz im Gutleut. An der Mainzer Landstraße und der Europaallee entstehen in einer sechsstöckigen Blockrandbebauung 259 Mietwohnungen, eine zweigeschossige Tiefgarage, eine Kindertagesstätte und ein großer Supermarkt.

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