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Frankfurt: Derzeit keine erhöhte Kriminalität in Parks

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Von: Florian Leclerc

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Im Sommer trafen sich die Menschen unter anderem zum Tanzen an der Weseler Werft und im Hafenpark. Foto: Christoph Boeckheler
Im Sommer trafen sich die Menschen unter anderem zum Tanzen an der Weseler Werft und im Hafenpark. © Christoph Boeckheler

Die Frankfurter Polizei berichtet über die Lage in den Grünanlagen. Hintergrund sind die Straftaten, die im Sommer vermehrt auftraten.

In den Frankfurter Parks und Grünanlagen, etwa im Günthersburgpark und im Hafenpark, gibt es derzeit keine erhöhte Kriminalität. Im Herbst und Winter sei die Frequentierung der Grünanlagen im Vergleich zum Sommer zurückgegangen, ebenso die registrierten Straftaten, teilt die Polizei mit. „Die Situation ist inzwischen als normal zu bezeichnen.“

Die Auskunft der Polizei ist Teil eines Magistratsberichts über Kriminalität in Parks, den die CDU im Römer mit einem Antrag angestoßen hatte.

Viele jungen Menschen waren im Sommer in den Parks

Den Polizeiangaben zufolge kam es im Sommer in Grünanlagen und Parks vermehrt zu Diebstahl, Körperverletzung, Raub und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Das habe Strafanzeigen nach sich gezogen. Bei den Tatverdächtigen handele es sich mehrheitlich um Jugendliche und Heranwachsende. Fallzahlen würden bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für das vergangene Jahr bekanntgegeben.

Im Sommer hätten sich vermehrt Jugendliche und Heranwachsende an den Wochenenden abends in den Grünanlagen getroffen. „Dadurch dass sich mehr Personen als üblich im Park aufhielten, boten sich mehr Tatgelegenheiten“, konstatiert die Polizei. Die Polizei sei der Situation mit verstärkten Kontrollen begegnet.

Der Magistrat teilt weiter mit, der Günthersburgpark und der Hafenpark seien Gegenstand mehrerer Besprechungen gewesen. Teilgenommen hätten Mitarbeitende des Drogenreferats, der zuständigen Polizeidienststelle, der Präventionsdienststelle des Polizeipräsidiums, des Ordnungsamts und des Präventionsrats.

Ein Konsum von harten Drogen in den Parks konnte demnach nicht festgestellt werden. Das ehemalige Betriebsgelände des Grünflächenamts, das als Treffpunkt galt, sei inzwischen gesichert worden.

Um Angsträume – etwa in Parks – zu beseitigen, schlug die CDU per Antrag eine Meldeplattform für solche Orte vor. Die Mehrheit der Stadtverordneten stimmte dafür, dass der Magistrat das prüft und darüber berichtet.

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