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Die Straßenbahn lädt zum Impfen ein. Foto: Rolf Oeser
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Die Straßenbahn lädt zum Impfen ein.

Coronavirus

Frankfurt: Der Impf-Express fährt wieder

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Zwei Straßenbahnen fahren von Montag an bis zum 12. Dezember durch Frankfurt. Täglich können etwa 400 Impfungen erfolgen.

Von Ende Oktober bis Anfang November haben sich schon etwa 2000 Menschen im Impf-Express gegen das Coronavirus impfen lassen. Nun bieten die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), das Gesundheitsamt und das Gesundheitsdezernat den Service ein zweites Mal an. Ein Fahrschein ist nicht nötig.

Der Impf-Express 1 pendelt von Montag, 29. November, bis zum 12. Dezember zwischen Höchst/Zuckschwerdtstraße über Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz und Lokalbahnhof zum Bahnhof Louisa. Der Impf-Express 2 fährt ab Montag zwei Wochen lang von Ginnheim über den Hauptbahnhof zur Konstablerwache und über Bornheim-Mitte zum Lokalbahnhof und zurück. Die Fahrtzeiten sind in der Regel von 9 bis 20 Uhr. Das kostenlose Angebot richtet sich, der Stiko-Empfehlung folgend, an alle Menschen ab zwölf Jahren, ob für Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung. Verabreicht wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Und so funktioniert es: Impflinge steigen ein, weisen sich aus, besprechen den Anamnese- und Aufklärungsbogen, unterschreiben die Einverständniserklärung, führen ein Arztgespräch und lassen sich impfen. Geimpft wird, wenn die Tram hält. Zum Schluss warten die Geimpften eine Viertelstunde, um zu sehen, ob sie die Impfung gut vertragen.

Wer unter 16 Jahre alt ist, bringt einen Elternteil mit. Wer älter als 16, aber nicht volljährig ist, bringt eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und die Kopie ihrer Ausweise mit. Volljährige sollten ihren Ausweis mitbringen und, falls vorhanden, die Krankenkassenkarte und den Impfpass. Für eine Boosterimpfung sollte die Zweitimpfung rund sechs Monate zurückliegen, beim Wirkstoff von Johnson & Johnson mindestens vier Wochen.

„Wir erwarten in der zweiten Runde einen großen Ansturm und haben hierfür unsere Kapazitäten noch einmal erhöht“, sagt Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK Frankfurt. Täglich könnten nun etwa 400 Impfungen durchgeführt werden. Um den Ablauf zu erleichtern, können Fahrgäste an stark frequentierten Haltestellen den Aufklärungsbogen an einem VGF-Lastenrad ausfüllen.

Fahrplan: vgf-ffm.de/impfexpress

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