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Frankfurt: Der Chefdiplomat geht in Ruhestand

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Von: Georg Leppert

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Eduard Hechler geht in Ruhestand.
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Eduard Hechler war 50 Jahre lang bei der Stadt Frankfurt. Er brachte elf Städtepartnerschaften auf den Weg.

Vor ein paar Tagen erhielt Eduard Hechler den Anruf eines Journalisten. Er möge doch gerade mal etwas sagen zur Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Krakau. Da hat Hechler, der Leiter des städtischen Referats für Internationale Angelegenheiten, nicht „gerade mal etwas“ gesagt, sondern dezidiert erklärt, warum die Partnerschaft mit Krakau für Frankfurt eine große Bedeutung habe. Und während er mit dem Journalisten sprach, hat er eine Aufstellung von Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaft herausgekramt und dem Reporter geschickt.

Frankfurt: Hechler organisierte Dutzende Reisen

Diese Verbindlichkeit zeichnete Hechler, der am Donnerstag nach fast 50 Jahren im Dienst der Stadt Frankfurt in den Ruhestand gegangen ist, immer aus. Auf den Mann, der im Personalamt, in der Verwaltung der Städtischen Bühnen, im Fremdenverkehrsamt sowie in der Protokollabteilung tätig war, konnte man sich stets verlassen. Ob man nun eine Auskunft zu einer Städtefreundschaft brauchte oder mit Hechler in einer der 17 Frankfurter Partnerstädte unterwegs war. Der „Chefdiplomat“, wie man ihn im Römer nannte, organisierte Dutzende Delegationsreisen. Fast immer klappte der geplante Ablauf wie am Schnürchen – und wenn nicht, organisierte er Alternativen.

Elf Städtepartnerschaften brachte Hechler auf den Weg. Er sagt das nicht ohne Stolz, denn die internationalen Beziehungen – gerade in lange verschlossene Länder im Osten Europas – bedeuteten ihm viel. Frankfurt könne davon profitieren, nicht nur wirtschaftich, sagte er stets. Auch in Zukuft will er viel reisen. „Die Welt ist viel zu spannend, als sie nur aus der Perspektive eines einzigen Ortes zu sehen“, sagt Eduard Hechler. Wer würde ihm da widersprechen?

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