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Der Palmengarten ist Ort der meisten Angebote der Reihe. Rolf Oeser
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Der Palmengarten ist Ort der meisten Angebote der Reihe. Rolf Oeser

Stadtnatur

Frankfurt: Den Klimawandel verstehen

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Veranstaltungsreihe von Garten Rhein-Main: Was uns bevorsteht – und was wir tun können.

Das Klima verändert sich, die Natur auch – wie gehen wir damit um? Das bewegt die Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main, eine Kooperation der Städte, Gemeinden und Landkreise. Ihr Projekt Garten Rhein-Main hat „Grün im Wandel“ zum Jahresthema erkoren und begleitet Gartenfreund:innen mit einer Veranstaltungsreihe in den Herbst.

PROGRAMM

1. September, 18–19.30 Uhr: Vortrag „Frankfurt frischt auf!“;
8. September, 17–18.30 Uhr: Führung „Von Stresstoleranz und Artenvielfalt – Gärten im Klimawandel“;
15. September, 18–19.30 Uhr: Vortrag „Die Pampa im Wandel – Feuer, Rinder und Grundwasser als Landschaftsgärtner“, alle drei im Palmengarten, Anmeldung: info@krfrm.de
24. September, 16–17.30 Uhr: Führung „Wald der Zukunft“ , Wissenschaftsgarten der Goethe-Uni, Campus Riedberg, keine Anmeldung erforderlich.
29. September, 17–19 Uhr: Fahrrad-Exkursion „Essbare Stadt im Klimawandel“ für Familien mit Kindern ab 8, Klimawerkstatt Ginnheim, Start am Ginnheimer Kirchplatz, Anmeldung: mail@klimawerkstatt-frankfurt.de
6. Oktober, 18–19.30 Uhr: Poetry Slam, Palmengarten, Anm.: info@krfrm.de
10. Oktober, 17–20 Uhr: Finissage der Ausstellung „Frankfurter Gartenlust“ im Historisches Museum, Anmeldung: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de
3. November, 18–19.30 Uhr: Vortrag „Biodiversität mit Handy und Kamera erfassen – Bürgerwissenschaftsprojekte in Frankfurt“;
17. November, 18–19.30 Uhr: Vortrag „Stadtnatur im Wandel“, beide Palmengarten, Anmeldung: info@krfrm.de

Los geht’s am 1. September mit einem Vortrag im Palmengarten: „Frankfurt frischt auf!“ ist das Thema von Lara-Maria Mohr aus dem Umweltamt: Wie helfen Fassaden- und Dachbegrünung, Entsiegelung und Schattenplätze gegen Hitze, Starkregen und die weiteren Begleiterscheinungen des Klimawandels – und welche Zuschüsse gibt die Stadt?

Insgesamt neun Veranstaltungen sind in dem „Garten Rhein-Main-Spezial“ geplant, um die Veränderungen in den Gärten, Parks und in der Natur ins Blickfeld zu rücken. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit Informationen, Ideen und sinnlichen Erlebnissen vor Ort will sich das Projekt in die Diskussion darüber einmischen, wie es weitergehen soll. Das Spezial sei eine bewährte Kooperation mit den beteiligten Einrichtungen, sagt Sabine von Bebenburg, die Geschäftsführerin der Kulturregion. Die Reihe sei auch nicht allein im Kontext Klimawandel zu verstehen: „Es geht uns auch um die Nutzung des öffentlichen Grüns in dieser Zeit“, sagt sie. Gärten und Parks hätten seit Corona einen Ansturm zu verkraften. Mit seinem Jahresprogramm will Garten Rhein-Main auch dafür sorgen, dass die Flächen nicht zu sehr leiden müssten: „Stichwort Achtsamkeit“. Im Herbst-Spezial tauchen liebe Bekannte und überraschende Gäste auf. So wird der frühere Palmengartendirektor Matthias Jenny im September über „Die Pampa im Wandel“ sprechen: „Feuer, Rinder und Grundwasser als Landschaftsgärtner“, wie er es von seinen argentinischen Vorfahren gelernt hat – und wie sich im Naturschutzgebiet „Reserva Federico Wildermuth“ seit 30 Jahren eine Parklandschaft entwickelt, die Einblicke in die ursprüngliche Artenvielfalt bietet.

Im Oktober sind Lea Weber, Dominik Rinkart und Thorsten Zeller mit einer Poetry-Slam-Show der besonderen Art am Start: unterhaltsame und nachdenkliche Texte zu Klimawandel, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit, „ein poetischer Ausflug in die Welt der Sprache, Wortspiele und überraschenden Wandlungen“. Und im November berichtet die Biologin und Autorin Indra Starke-Ottich, wie Senckenberg seit mehr als 200 Jahren die Entwicklung der Frankfurter Stadtnatur beobachtet. Bleibt im rasanten Wachstum der Bevölkerung noch Platz für Pflanzen und Tiere?

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