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Im letzten Sommer demonstrierten Tausende gegen Rassismus und erinnerten an den Tod von George Floyd. Dieser jährt sich am 25. Mai.
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Im letzten Sommer demonstrierten Tausende gegen Rassismus und erinnerten an den Tod von George Floyd. Dieser jährt sich am 25. Mai.

Demonstration

„Black Power Frankfurt“ demonstriert gegen Rassismus

  • Stefan Simon
    vonStefan Simon
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Die Gruppe „Black Power Frankfurt“ will an den Tag der Befreiung Afrikas sowie an die getöteten George Floyd und Christy Schwundeck erinnern.

Frankfurt am Main - Die Gruppe Black Power Frankfurt ruft für Samstag, 22. Mai, 16 Uhr, zu einer Demonstration an der Galluswarte auf. Black Power Frankfurt ist Teil des bundesweiten „Bündnisses 25. Mai“, das sich aus Schwarzen Organisationen zusammensetzt. Die Gruppe nimmt verschiedene Ereignisse zum Anlass für ihren Protestzug.

Sie erinnert zum einen an den African Liberation Day (Tag der Befreiung Afrikas). Der Tag habe seinen Ursprung in dem ersten Kongress der Unabhängigen Afrikanischen Staaten, der am 15. April 1958 in Ghana stattgefunden habe, heißt es in einer Erklärung zum Gedenktag auf der Webseite des Bündnisses. Auf dieser Konferenz wurde der erste African Freedom Day gefeiert – „als Symbol für den Kampf um Selbstbestimmung und die Befreiung Afrikas von der Ausbeutung durch die imperialistischen Staaten Europas“.

Erinnerungen an George Floyd und Christy Schwundeck

Zum anderen erinnert Black Power Frankfurt an die getöteten Schwarzen George Floyd und Christy Schwundeck. Floyd starb am 25. Mai 2020 in Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota, nachdem der weiße Polizist Derek Chauvin neun Minuten und 29 Sekunden lang mit vollem Körpergewicht auf seinem Hals gekniet hatte. Obwohl Floyd mehrmals sagte, er bekäme keine Luft, ließ Chauvin nicht von ihm ab. Floyds letzte Worte „I can’t breathe“ wurden zur Parole der Bewegung Black Lives Matter (Schwarze Leben zählen). Nach Floyds Tod kam es weltweit zu Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Christy Schwundeck starb am 19. Mai 2011 im Jobcenter im Gallus. Eine Polizistin erschoss die Nigerianerin. Zuvor hatte diese einen Polizisten mit einem Messer verletzt. Gegen die Schützin wurde nie Anklage erhoben, die Staatsanwaltschaft hält ihre Schüsse für Notwehr. (Stefan Simon)

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