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Bereits an mehreren Wochenenden im Mai forderten Demonstrierende in der Innenstadt in Frankfurt ein freies Palästina.
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Bereits an mehreren Wochenenden im Mai forderten Demonstrierende in der Innenstadt in Frankfurt ein freies Palästina. (Archivbild)

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Pro-palästinensische Kundgebung in Frankfurt: 260 Teilnehmende – friedlicher Verlauf

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  • Jan Lucas Frenger
  • Sandra Kathe
    Sandra Kathe
  • Sophia Lother
    Sophia Lother

Die Pro-Palästina-Demonstration in Frankfurt endet mit einer Abschlusskundgebung an der Hauptwache. Die Polizei zählt knapp 260 Teilnehmer:innen.

+++ 20.00 Uhr: Der pro-palästinensische Demonstrationszug „Naksa-Tag, Es lebe der Widerstand“ ist offiziell vorbei. Die Veranstaltung endete nach Angaben der Polizei Frankfurt gegen 19.00 Uhr mit der Abschlussbekundung an der Hauptwache. Offiziellen Angaben der Polizei zufolge belief sich die Zahl der Teilnehmer:innen in der Spitze auf insgesamt 260 – angekündigt waren ursprünglich 500 bis 1.000 Demonstrierende. Die Polizei gab darüber hinaus bekannt, dass die Protestaktion friedlich verlaufen sei.

Pro-palästinensische Kundgebung in Frankfurt – Demonstrationszug ist unterwegs

+++ 16.47 Uhr: Trotz strömenden Regens hat sich nach einer Auftaktkundgebung unweit des Hauptbahnhofs in Frankfurt der pro-palästinensische Demonstrationszug „Naksa-Tag, Es lebe der Widerstand“ gegen 16.25 Uhr in Bewegung gesetzt. Laut einer Polizeisprecherin sind etwa 150 Demonstrierende nun unterwegs in Richtung Innenstadt. Kräfte der Polizei begleiten den Demonstrationszug auf seinem Weg durch die Innenstadt, wo es durch die Demo womöglich vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

Die Strecke führt über die Kaiserstraße, Moselstraße, Münchener Straße, zum Willy-Brandt-Platz. Von hier geht es weiter über die Weißfrauenstraße, den Theatertunnel, die Berliner Straße, Battonnstraße, Kurt-Schumacher-Straße, Konrad-Adenauer-Straße, Vilbeler Straße, Schäfergasse, Stephanstraße, Stiftstraße und Große Eschenheimer Straße bis zur Hauptwache. Im Bereich der Katharinenkirche ist nach derzeitigen Informationen bis etwa 20.00 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant. Ob sich der Zeitplan wegen des verspäteten Starts verschiebt, ist noch nicht abzusehen.

Eine Teilnehmerin hält bei einer pro-palästinensischen Demonstration in Frankfurt ein Schild mit der Aufschrift „We can‘t breathe since 1948“, eine Anspielung auf die Black Lives Matter Proteste in den USA. (Archivfoto)

Pro-Palästina-Demonstration in Frankfurt – Kundgebung startet etwas verspätet

+++ 16.09 Uhr: Die für 15.30 Uhr angekündigte Kundgebung am Kaisersack beginnt nach Angaben der Polizeisprecherin mit etwas Verspätung. Noch versammeln sich die Teilnehmenden am Start des pro-palästinensischen Demonstrationszugs unweit des Hauptbahnhofs.

Erstmeldung von Samstag, 05.06.2021, 10.59 Uhr: Frankfurt - Die Polizei in Frankfurt erwartet am heutigen Samstag (05.06.2021) mehrere Demonstrationen in der Innenstadt. Darunter auch eine Pro-Palästinensische Versammlung mit dem Titel „Naksa-Tag, Es lebe der Widerstand“. Sie wird um 15.30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Kaisersack starten und an der Hauptwache enden. Bis circa 20 Uhr wird an der Katharinenkirche eine Abschlusskundgebung stattfinden. Laut eines Polizeisprechers wurden zwischen 500 und 1.000 Teilnehmende angemeldet.

Mitte Mai versammelten sich zahlreiche Menschen in der Innenstadt von Frankfurt mit dem Ziel auf die Lage im Nahen Osten aufmerksam zu machen.

Der Demonstrationszug wird dabei unter anderem über die Kaiserstraße, den Willy-Brandt-Platz, die Konrad-Adenauer-Straße und die Große Eschenheimer Straße führen, berichtet die Polizei. Aufgrund der Demonstrationen erwarten die Beamt:innen kurzfristige Einschränkungen im Straßenverkehr. Sie kündigten an, die Demonstrationen zu begleiten, um das Versammlungsrecht zu gewährleisten und Einschränkungen im Verkehr in Frankfurt möglichst gering zu halten.

Demonstration in Frankfurt: Abschlusskundgebung an der Hauptwache

Die Demonstration findet am Jahrestag des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien statt, der am 5. Juni 1967 seinen Anfang nahm. Der Begriff „Naksa“ bedeutet Rückschlag. Palästinenser:innen gedenken damit der Eroberung Ost-Jerusalems, des Westjordanlandes und der Golanhöhen und des Gazastreifens durch Israel.

Auch die Eskalationen zwischen Hamas und Israel dürften eine Rolle spielen. Trotz der jüngst ausgesprochenen Waffenruhe ist die Lage in Nahost weiterhin angespannt. Vermehrt kam es in den vergangenen Monaten zu Protesten. Am 15.05.2021 forderten 2.500 Menschen bei einer Demonstration an der Frankfurter Hauptwache ein freies Palästina. Eine Woche später fanden weitere Proteste statt. Circa 950 Menschen versammelten sich auf dem Römerberg in Frankfurt und demonstrierten für die Palästinenser im Gaza-Streifen. Beide Versammlungen verliefen trotz der aufgeheizten Stimmung friedlich, berichtete die Polizei.

Über ihren Twitter-Account will die Polizei in Frankfurt aktuelle Informationen zu möglichen Verkehrsbehinderungen und möglichen Vorfällen veröffentlichen. (slo)

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