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Frankfurt: Demo gegen den Krieg

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Von: Thomas Stillbauer

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Schülerinnen und Schüler demonstrieren am Mittwoch. Start auf dem Opernplatz.

Zu einer Demonstration gegen den russischen Überfall auf die Ukraine ruft ein Bündnis Frankfurter Schüler:innen für diesen Mittwoch auf. Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Invasion habe die Weltgemeinschaft schockiert, zu Zerstörung und großem Leid geführt. Sie sei eine Missachtung demokratischer Grundwerte, stellen die Organisatoren fest.

„Wir als Schülerschaft können uns vor dieser Krise nicht verstecken“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bündnisses. „Es ist an der Zeit, geschlossen und entschlossen zu handeln“, ruft Mitorganisator Jakob Hermann auf: „Für den Frieden, gegen den Krieg.“

Hauptveranstalter Raoul Landgraf: „Durch unsere Demonstration wollen wir ein klares Zeichen im Russland-Ukraine-Konflikt setzen.“ Die Schüler:innen fordern „umgehend Frieden und den Rückzug aller russischen Truppen aus der Ukraine“. Putins Angriffskrieg stelle einen Bruch des Völkerrechts dar. Jakob Grohall, ebenfalls Mitorganisator, betont, der Krieg sei aufs Schärfste zu kritisieren und dürfe nicht als politisches Werkzeug verwendet werden.

Demostart am Opernplatz

Die Demonstration beginnt am Mittwoch, 9. März, um 12 Uhr am Opernplatz und endet am Römer. Während des Protestzugs gibt es eine Spendenaktion für die Ukraine-Hilfe; das Geld soll mit Hilfe des „Bündnisses Entwicklung Hilft“ bei den Menschen ankommen.

Das Bündnis fordert bestmögliche Hilfe für alle, die vor den Kämpfen fliehen. Fluchtrouten müssten jederzeit zugänglich bleiben und die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und menschenwürdigen Unterkünften gesichert sein. Den Opfern und ihren Familien sprechen die Organisatoren Anteilnahme und Mitgefühl aus und zollen tiefen Respekt all jenen, die ihre Freiheit riskieren, um in Russland gegen das System Putin zu demonstrieren.

„Wir als junge Menschen zeigen uns gemeinsam mit Millionen anderen Menschen dieser Welt solidarisch mit den Ukrainer*innen und stellen uns geschlossen gegen diesen Krieg!“, schließt die Pressemitteilung des Bündnisses.

Die Demonstration beginnt am Mittwoch, 9. März, um 12 Uhr am Opernplatz und endet am Römer. Während des Protestzugs gibt es eine Spendenaktion für die Ukraine-Hilfe; das Geld soll mit Hilfe des „Bündnisses Entwicklung Hilft“ bei den Menschen ankommen.

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