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In Frankfurt wird heute fürs 29-Euro-Ticket demonstriert

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Von: Florian Leclerc

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Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, Linken und Grünen zieht am Samstag durch Frankfurt, um für eine Nachfolge für das Neun-Euro-Ticket zu werben.

Frankfurt - Damit es zu einem Nachfolgemodell für das Neun-Euro-Ticket kommt, demonstrieren zivilgesellschaftliche Initiativen sowie Grüne und Linke in Frankfurt am Samstag (27. August) in Sachsenhausen. Die Kundgebung beginnt um 14 Uhr am Martha-Wertheimer-Platz. Von dort geht es über den Südbahnhof zum Schweizer Platz. Die Veranstalter solidarisieren sich mit den Forderungen des Bündnisses „9-Euro-Ticket-Weiterfahren“, einer Kampagne von Linken, Greenpeace, Grüner Jugend und Jusos. Das Bündnis hat für Samstag zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen.

Das Neun-Euro-Ticket läuft Ende August aus. Foto: Renate Hoyer
Das Neun-Euro-Ticket läuft Ende August aus. Foto: Renate Hoyer © Renate Hoyer

Gefordert wird ein landesweites 29-Euro-Ticket sowie ein bundesweites Ticket für 49 Euro im Monat. „Das Neun-Euro-Ticket war ein riesiger Erfolg, und es sollte unbedingt eine Anschlusslösung gefunden werden“, sagte Thomas Schlimme, Stadtverordneter der Grünen im Römer. Klimaschädliche Subventionen wie das Dienstwagenprivileg sollten abgebaut werden.

CDU im Frankfurter Römer: Einfaches Tarifsystem wichtiger als Preis

Die CDU-Fraktion im Römer spricht sich gegen eine Fortführung der Rabattaktion mit anderer Preisstruktur aus. Die verfügbaren Mittel sollten in Infrastruktur und Betrieb fließen, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Nagel. „Wir müssen das Geld dort einsetzen, wo es am meisten zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV beiträgt, nämlich für Angebotsverbesserungen.“

Ohne Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrscheinen komme es zu Angeboten nach Kassenlage. Nagel verwies auf Offenbach, wo Busleistungen gekürzt wurden. Er warb für ein einfaches Tarif- und Bezahlsystem. Das sei „wichtiger als der Fahrpreis“. (Florian Leclerc)

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