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Frankfurt: Demo für Tierrechte

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Von: Thomas Stillbauer

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Gruppe kämpft am Samstag in Frankfurt gegen Speziesismus. Stationen bei Geschäften und vor dem Zoo.

Zu einer Großdemonstration gegen Tierausbeutung lädt die Tierbefreiungsgruppe „Aktiv gegen Speziesismus“ ein für Samstag, 28. August. An diesem Tag gehen auch in einigen anderen Ländern Menschen auf die Straße, um „auf die moralische Diskriminierung von Tieren aufgrund ihrer Artzugehörigkeit“ hinzuweisen.

Ziel sei es, eine Ideologie anzuprangern, die die Ausbeutung der Tiere für Nahrung, Kleidung, Unterhaltung oder Sport ermögliche, und Menschen zu einem Umdenken zu bewegen.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen den sogenannten Speziesismus: Das Leben und die Interessen von Tieren würden als weniger wichtig erachtet. Ines Höfling, Sprecherin von Aktiv gegen Speziesismus: „Speziesismus ist unhaltbar, weil Menschen nicht die einzigen Lebewesen sind, die Emotionen empfinden können.“

An der Hauptwache werden um 13 Uhr Infostände öffnen. Der Demonstrationszug startet dort um 14 Uhr und kehrt zu einer Abschlusskundgebung um 17 Uhr wieder zurück. Unterwegs wollen die Demonstrierenden Orte streifen, „die vielfältige Bereiche der Tierausbeutung repräsentieren“, etwa ein Fischrestaurant und die Filiale einer Bekleidungsfirma, die Gänsedaunen und Koyotenfell verwendet.

Als „Highlight“ kündigt die Gruppe eine Zwischenkundgebung am Frankfurter Zoo an. Zoos hätten nichts mit Bildung, Artenschutz, Erholung oder Forschung zu tun, jenen vier Säulen, auf denen das Zookonzept beruht. Höfling: „Hier wird erst ein gestörtes Mensch-Tier-Verhältnis geschaffen und den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht wird.“ ill

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