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Nahzauberer Remo Kell bezieht bei seinen Kunststücken auch immer das Publikum mit ein.
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Nahzauberer Remo Kell bezieht bei seinen Kunststücken auch immer das Publikum mit ein.

Kultur in Frankfurt

Frankfurt: Dem Zauber ganz nah

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Das „Black Rabbit Theatre“, Frankfurts einziges Nahzauber-Theater, öffnet im Bahnhofsviertel.

Zauberer Remo Kell hat nichts dagegen, wenn ihm seine Zuschauerinnen und Zuschauer aus nächster Nähe auf die Hände schauen. Im Gegenteil. Der Künstler lädt bei seinen Zaubershows sogar dazu ein, denn er ist ein Nahzauberer, neuerdings mit einem neuen Showroom. Das „Black Rabbit Theatre“, Frankfurts einziges Nahzauber-Theater, öffnet am kommenden Donnerstag im Bahnhofsviertel.

Anders als es der Name des Theaters nahe legt, zaubert Remo Kell, ein gebürtiger Herborner, der seit langem in Frankfurt lebt, weder schwarze noch weiße Kaninchen aus einem Zylinder. In seinem neuen Showroom, der sich im Souterrain eines Stilaltbaus in der Elbestraße 52 befindet, steht ein runder schwarzer Tisch, in dessen eine Hälfte eine Stoffmatte in der Größe einer Schreibtischunterlage eingelassen ist. An ihr sitzt der Zauberer, wenn er etwa Bälle in Zitronen verwandelt, Münzen verschwinden und wieder auftauchen lässt oder mit Spielkarten trickst. An der anderen Hälfte des Tisches und auf Stühlen, die gleich dahinter in weiteren Reihen im Halbkreis angeordnet sind, sitzt sein Publikum und schaut ihm dabei gebannt zu.

Nahzauber-Theater

Das Black-Rabbit-Theatre , Frankfurts erstes Nahzauber-Theater, eröffnet am Donnerstag, 30. September, um 20.30 Uhr im Bahnhofsviertel in der Elbestraße 52.

Vorstellungen sind jede Woche donnerstags, freitags und samstags jeweils um 20.30 Uhr.

Tickets zum Preis von 79 Euro sind über die Webseite des Theaters erhältlich. lad

www.blackrabbittheatre.de

Die Idee der Nahzauberei kommt aus den USA, wie Remo Kell erzählt. Die Liebe zur Magie hat ihn früh gepackt. Als Siebenjähriger lernte er in einem Urlaub erste Tricks, es wurden immer mehr, nach seinem Abitur machte er die Zauberei zu seinem Beruf. Er trat bei Galas und anderen Veranstaltungen auf, zauberte für den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und US-Sänger Michael Jackson. 2010 erfüllte er sich den Traum vom eigenen Theater, zunächst in Räumlichkeiten nahe der Alten Oper, danach im Fleming’s Hotel am Eschenheimer Tor. Fast sechs Jahre lang hatte das „Black Rabbit“ dort seine Heimat. Dann sah der Künstler, dass das Souterrain in der Elbestraße leer stand und entschied sich für den Umzug. „Im neuen Theater erfülle ich mir alle Wünsche, die ich schon immer im Kopf hatte“, sagt er.

Es soll nicht nur Raum für die Zauberei bieten, sondern auch für Kleinkunst und andere Kulturveranstaltungen. 40 Sitzplätze hat das „Black Rabbit“, und es ist nicht nur voll klimatisiert, sondern, in Pandemie-Zeiten wichtig, es verfügt über eine Be- und Entlüftungsanlage, wie der Zauberer betont. 28 Menschen werden nach der Eröffnung jeweils donnerstags, freitags und samstags von 20.30 Uhr an sein 90-minütiges Programm sehen können, vorausgesetzt, sie erfüllen die 2G-Regel, sind also gegen Corona geimpft oder davon genesen, denn sonst wird es mit dem Nahzaubern nichts.

Auch wenn seine Zuschauerinnen und Zuschauer genau auf seine Hände schauen können, hat, so Remo Kell, bislang noch niemand einen seiner Tricks durchschaut. Damit das so bleibt, trainiert er täglich, auch um neue Zauberkunststücke zu entwickeln. Was ihn immer wieder fasziniert: „Wenn ich die Verwunderung der Leute in ihren Gesichtern ablesen kann.“

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