Büromarkt

Frankfurt: Deka verlässt Trianon

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Deka-Bank hat in Frankfurt Büros im Hochhaus-Areal Four angemietet. Das ist Teil eines großen Umzugsplans, der nicht zuletzt Kosten sparen soll.

Die Deka-Bank bezieht in den nächsten Jahren zwei neue Standorte in Frankfurt. Das Wertpapierhaus der Sparkassen verlässt, wie es am Dienstag mitteilte, im Jahr 2024 nach mehr als 20 Jahren das Hochhaus Trianon an der Mainzer Landstraße und siedelt sich im mit 233 Meter höchsten Turm an, der im neuen Hochhausquartier Four in der Innenstadt entsteht.

Wie der Projektentwickler Groß & Partner und die Bank mitteilen, hat die Deka jetzt einen Mietvertrag für rund 16 000 Quadratmeter Bürofläche unterzeichnet. Diese erstrecken sich über zehn Stockwerke und bieten, wie Deka-Unternehmenssprecher Björn Korschinowski auf Anfrage sagte, Platz für etwa 900 Beschäftigte.

Schon Ende kommenden Jahres will die Bank einen Neubau beziehen, der an der Lyoner Straße 13 in Niederrad entsteht. In diesem sollen bis zu 3500 Beschäftigte arbeiten können. Dafür gibt die Deka ihre Räume im ebenfalls in Niederrad gelegenen Gebäude Prisma auf.

Die neuen Büroräume böten jeweils die Möglichkeit, digitales Arbeiten, Präsenz vor Ort und Arbeit im Homeoffice in Einklang zu bringen, teilt die Deka mit. Gleichzeitig verfügten die neuen Standorte über eine bessere Flächeneffizienz und somit nennenswerte Kostenvorteile gegenüber den heutigen Standorten. Bisher hat die Deka 83 000 Quadratmeter Fläche im Trianon, Prisma und im Skyper angemietet. Künftig werden es 63 000 Quadratmeter sein.  

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