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Frankfurt: Das Stadtradeln beginnt

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Von: Florian Leclerc

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Beim Stadtradeln schließen sich Teams zusammen.
Beim Stadtradeln schließen sich Teams zusammen. © Renate Hoyer

Bei der Klimaschutzaktion Stadtradeln von 3. bis 23. Juni in Frankfurt können Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst viele Kilometer erradeln und Kohlendioxid einsparen.

In Frankfurt beginnt wieder das Stadtradeln mit dem Ziel, aufs Auto zu verzichten und dabei möglichst viel CO2 einzusparen. Los geht es am 3. Juni, dem Weltfahrradtag. Die Aktion endet am 23. Juni. Mitmachen können alle, die in Frankfurt leben, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren.

Die Radfahrer:innen schließen sich auf der Plattform stadtradeln.de in Teams von mindestens zwei Personen zusammen, etwa in Stadtteilen, Firmen, Vereinen oder Schulklassen. Im vergangenen Jahr erradelten Teams aus Frankfurt 672 000 Kilometer und vermieden damit 99 Tonnen CO2.

Die Stadt Frankfurt prämiert Gewinner:innen in verschiedenen Kategorien, unter anderem in der Sonderkategorie „Familie“. Da für den Radverkehr bisher nur wenige Verkehrsdaten vorliegen, werden während der dreiwöchigen Kampagne Daten zum Radverkehr über die Stadtradeln-App gesammelt und allen hessischen Teilnehmerkommunen zur Verfügung gestellt. Der Datenschutz wird eingehalten. Die Daten werden zur Planung und zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vor Ort genutzt.

Über die Meldeplattform Radverkehr (meldeplattform-radverkehr.de) können Radfahrer:innen auf störende und gefährliche Stellen aufmerksam machen.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Verkehrsdezernent Stefan Majer riefen zur Teilnahme auf: „Radfahren ist Mobilität ohne gesundheitsschädigende Luftschadstoffe. Jede Radfahrerin, jeder Radfahrer mehr ist eine lokale Antwort auf den globalen Klimawandel“, sagte Heilig. „Die Aktion bietet eine gute Gelegenheit, die stetig neu entstehenden Radwege in unserer Stadt auszuprobieren und die täglichen Wege mit dem Rad neu zu erkunden“, sagte Majer.

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