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Dirk Schneider aus Frankfurt will mit seiner Petition allen Menschen danken, die anderen in der Corona-Krise helfen. (Symbolbild)

Corona-Krise

Petition für Helfende in Zeiten des Coronavirus

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Der Frankfurter Dirk Schneider, Kinderbeauftragter im Gallus, hat eine Petition gestartet, um gerade in Zeiten des Coronavirus denjenigen Anerkennung und Dankbarkeit entgegenzubringen, die täglich Menschen versorgen.

Frankfurt-Gallus - Man sollte einfach mal danke sagen an die Menschen, die täglich unerschrocken alte und pflegebedürftige Menschen versorgen, findet Dirk Schneider. Darum hat der Kinderbeauftragte des Gallus eine Petition auf der Plattform change.org gestartet. 

Sie richtet sich an alle „systemrelevanten“ Helfer, sei es im Gesundheitssektor, in der Pflege, aber auch an die Polizei, Feuerwehr sowie Menschen, die im Öffentlichen Nahverkehr und vielen anderen Bereichen arbeiten. An „Euch, die ihr rund um die Uhr Mitmenschen helft, pflegt, sie betreut und unseren Alltag sicherstellt!“

Coronavirus: Frankfurter startet Petition als Dank für Helfende

Schneider war selbst lange Jahre in der häuslichen ambulanten Krankenpflege beschäftigt, Bekannte und Familie sind in dem Bereich tätig. Teilweise arbeiteten die Menschen in 24-Stunden-Schichten, sieben Tage die Woche, erklärt er. „Das ist eine extreme Belastung.“ Nun seien sie auch noch mit dem Coronavirus konfrontiert. „Es ist kein einfacher Job mit schlechter Bezahlung, und im Moment ist es nochmal schwerer“, sagt Schneider.

Seinen Aufruf richtet er an den Bundestag und die Bundesregierung. Neben der finanziellen Absicherung der Helfenden sollten ihnen für ihre Leistungen für ein Jahr lang freie Fahrt im ÖPNV und freier Eintritt in Museen gewährt werden. „Hier geht es um Anerkennung“, sagt Schneider. Auch wenn die Petition mehr ein symbolischer Akt sei, sei es hoffentlich eine Ermunterung durchzuhalten und weiterzumachen.

Am Freitag (20.03.2020) hatten den Aufruf 255 Menschen unterschrieben. 

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