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Coronavirus in Frankfurt: Schüler:innen dürfen wieder zum Schwimmunterricht.
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Coronavirus in Frankfurt: Schüler:innen dürfen wieder zum Schwimmunterricht.

Sport

Frankfurt im Corona-Lockdown: Schwimmbäder wieder offen – allerdings nicht für alle

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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In Frankfurt dürfen trotz Corona-Lockdown zumindest Schüler:innen wieder schwimmen. Sport für alle soll bald wieder möglich sein.

  • In Frankfurt dürfen Schwimmbäder trotz Coronavirus-Lockdown wieder öffnen.
  • Allerdings dürfen vorerst nur Schüler:innen die Schwimmbäder nutzen.
  • Sportdezernent Markus Frank (CDU) fordert, Sport für alle wieder möglich zu machen.

Frankfurt – Parallel zum gestarteten Präsenzunterricht bieten die Frankfurter Bäderbetriebe seit Montag auch wieder Schulschwimmen an. Etwa ein Drittel der Frankfurter Schulen nahm das Angebot sofort an. „Das Feedback der Schulen war überwältigend“, freute sich Boris Zielinski, der Chef der Frankfurter Bäderbetriebe.

Allerdings ist es noch keine drei Monate her, dass Zielinski ähnliche Aussagen tätigte. Ende November war bereits mitten im zweiten Lockdown das Schwimmangebot für Schüler:innen gestartet worden, musste aber kurz darauf wieder eingestellt werden. Zielinski ist aber zuversichtlich, dass die Öffnung der Hallenbäder diesmal langfristiger ist. „Damals lagen wir bei einer Inzidenz von 180“, verdeutlichte er.

Frankfurt: Schwimmen für alle trotz Coronavirus soll bald wieder möglich sein

Die Verantwortlichen um Sportdezernent Markus Frank (CDU) wollen alles dafür tun, so bald als möglich auch Erwachsenen das Schwimmen wieder zu ermöglichen. „Wir stehen im intensiven Austausch mit der hessischen Landesregierung“, so Frank. Bäderchef Zielinski hofft, ab einer Inzidenz von 20 den Schwimmbadbesuch wieder für alle anbieten zu können. Entschieden werde das aber in Wiesbaden oder in Berlin. Die Öffnung sei dann nur wenige Tage nach der Freigabe möglich, da die Vorlaufzeit für die Hallenbäder bei maximal einer Woche liege, so Zielinski.

Bei den Freibädern sei der Vorlauf für die Inbetriebnahme länger, allerdings seien die Auflagen im Freien auch nicht so streng wie in den Hallenbädern. Dem traditionellen Anschwimmen im Freibad Hausen am 1. April wollte Zielinski daher noch keine Absage erteilen. „Wir verstecken uns nicht hinter der Pandemie, wir wollen aktiv sein“, so Zielinski.

Coronavirus in Frankfurt: Sport funktioniert auch mit Abstand

Das hat auch wirtschaftliche Gründe, wie Sportdezernent Frank verriet. Denn in den vergangenen zehn Jahren hätte die Stadt rund 100 Millionen Euro in ihre Schwimmbäder investiert. Geld, das zumindest zu einem kleinen Teil auch wieder erwirtschaftet werden soll. Eine Wiedereröffnung der Bäder ist auch für die Angestellten erwünscht. Von den 280 Mitarbeiter:innen der Bäderbetriebe befinden sich laut Zielinski noch immer rund 220 in Kurzarbeit.

Markus Frank will sich nicht nur für die Öffnung der Schwimmbäder stark machen. Er appellierte an die Landesregierung, Sport auch in anderen Bereichen wieder zuzulassen, sobald es die Pandemielage erlaube. „In vielen Sportarten oder beim Präventions- und Rehasport kann man mit ausreichend Abstand und ohne Kontakt trainieren“, warb Frank für den Sport. (Oliver Teutsch)

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