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Ab Samstag, 11. Dezember, müssen die Frankfurterinnen und Frankfurter auch draußen wieder Schutzmaske tragen, zumindest in den Innenstadtlagen.
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Ab Samstag, 11. Dezember, müssen die Frankfurterinnen und Frankfurter auch draußen wieder Schutzmaske tragen, zumindest in den Innenstadtlagen.

Corona

Frankfurt weitet Corona-Maskenpflicht auf die Straße aus

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Die Menschen in Frankfurt sollen wegen der Corona-Pandemie auf belebten Straßen Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Frankfurt - Die Stadt Frankfurt reagiert auf die steigenden Corona-Fallzahlen und weitet ab Samstag (11. Dezember) die Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen in der Stadt aus. Laut Mitteilung wird dies in der 11. Allgemeinverfügung geregelt, die ab Samstag bis zum 24. Dezember gilt.

Demnach besteht für Fußgänger:innen an Werktagen (Montag bis Samstag) in der Zeit von 10 bis 21 Uhr die Pflicht zum Tragen einer OP-, FFP2- oder vergleichbaren Schutzmaske.

Corona in Frankfurt: Maskenpflicht gilt unter anderem auf der Zeil und vor der Kleinmarkthalle

Betroffen sind davon die Zeil einschließlich der Hauptwache und der Konstablerwache, Liebfrauenstraße und Liebfrauenberg, Ziegelgasse einschließlich dem der Öffentlichkeit gewidmeten westlichen Vorplatz der Kleinmarkthalle, Neue Kräme, Paulsplatz und Römerberg, Große Bockenheimer Straße, Biebergasse, Goethestraße und Schillerstraße. Außerdem die Kaiserstraße samt Kaisersack; die Leipziger Straße von der Adalbertstraße bis zur Basaltstraße; die Bergerstraße vom Bornheimer Fünffingerplätzchen (Ringelstraße) bis zur Höhenstraße sowie die Königsteiner Straße von der Kasinostraße / dem Dalbergkreisel bis zur Bolongarostraße.

Corona-Regeln in Frankfurt

Eine Übersicht über die beschriebenen Gebiete gibt es auf der Webseite www.bit.ly/corona-regeln-ffm.

Gegessen, getrunken und geraucht werden darf dort trotzdem noch. Allerdings, so die Stadt, nur an Ort und Stelle und nur, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann oder es eine Trennvorrichtung gibt. Ausgenommen von der Verpflichtung seien die Bereiche bestuhlter Außengastronomie.

Corona in Frankfurt: Veränderungen bei Impfzentrum an der Hauptwache

Auch für das Impfen im Frankfurter Impfzentrum und an der Hauptwache gibt es Veränderungen. Ab Montag (13. Dezember) werden im Zentrum 70 Prozent der täglichen Impfungen über Anmeldungen geregelt. 30 Prozent seien für Personen, die spontan ohne Termin kommen. Termine gibt es auf der Internetseite terminland.de. An der Hauptwache werde ab Montag nur noch mit Termin geimpft.

Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes, sagt: „Mit der Terminvergabe minimieren wir die Wartezeiten vor Ort. Gerade in der kalten Jahreszeit möchten wir lange Warteschlangen vermeiden.“

Corona in Hessen: Impfungen von jüngeren Kindern werden vorbereitet

Unterdessen bereitet sich Hessen auf das Impfen von jüngeren Kindern vor. Wie das Hessische Sozialministerium am Donnerstag mitteilte, haben die zuständigen Ärzte, Gesundheitsämter und Kinderkliniken mehr als 180 000 Impfdosen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren bestellt.

Wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) wie erwartet eine Impfung dieser Altersgruppe empfehle und am Montag der Biontech-Kinderimpfstoff in Hessen ankomme, könne es losgehen. Die Stiko hatte kurz zuvor angekündigt, dass sie die Corona-Impfung Kindern mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen will. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können.

Corona in Frankfurt: Impfstoffe für Kinder sind angefordert

Die Impfungen sollen in Hessen vorwiegend von Kinder- und Jugendärzten angeboten werden, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Darüber hinaus sollen sich aber auch Kinderkliniken und der öffentliche Gesundheitsdienst beteiligen.

„Angesichts der besonders jungen Zielgruppe mit zumeist auch sehr geringem Risiko eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs sollten Eltern vom besonderen Vertrauensverhältnis zu ihrem Kinderarzt Gebrauch machen und zunächst eine Beratung in Anspruch nehmen“, sagte Minister Klose.

Rechtzeitig zum Eintreffen des Impfstoffs sollen alle Eltern über die Schulen und Kitas ein Informationsschreiben zur Impfung erhalten. Der Bund habe bereits für die zweite Kalenderwoche 2022 weitere Impfstofflieferungen angekündigt. Der Biontech/Pfizer-Impfstoff für Kinder ist der gleiche wie für Erwachsene, nur in einer geringeren Dosis. (Steven Micksch/dpa)

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