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Die Ausstellung war scharf kritisiert und vom rechten Lager angefeindet worden.

Ausstellung

Schau über zeitgenössische muslimische Mode in Frankfurt endet früher als geplant

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Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum Angewandte Kunst (MAK) Frankfurt ist nur noch bis zum 1. September zu sehen.

Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum Angewandte Kunst (MAK) endet zwei Wochen früher als geplant. Wie eine Museumssprecherin der FR bestätigte, laufe die Schau über zeitgenössische muslimische Mode nur noch bis zum 1. September, statt bis zum 15. September. 

Dies habe „rein organisatorische und logistische Gründe“, da die Exponate zum nächsten Ausstellungsort weiterzögen und das MAK selbst die neue Schau „House of Norway“ vorbereite, die begleitend zur Buchmesse im Oktober startet.

Wie die Museumssprecherin betonte, sei die Änderung der Ausstellungsdauer für das Haus „kein ungewöhnlicher Schritt“ und auch in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen. Mit ausbleibendem Interesse oder der kontroversen öffentlichen Diskussion, die den Start der Ausstellung im April begleitet hatte, habe die Verkürzung nichts zu tun, betonte die Sprecherin.

Muslim-Mode sorgt für hitzige Debatten

Einige Frauenrechtsorganisationen wie Terre des Femmes hatten kritisiert, die Ausstellung setze sich nicht kritisch genug mit dem Thema Kopftuch auseinander. Auch eine im Nachgang an der Goethe-Uni organisierte Konferenz über das Kopftuchthema sorgte für hitzige Debatten.

Aufgrund von Anfeindungen aus dem rechten Lager hatte das Museum zudem die Sicherheitsvorkehrungen für die Ausstellung verstärken müssen.

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