Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In anderen Kommunen gibt es schon Lüfter in Klassenzimmern, in Frankfurt sollen bald die Jahrgänge 1 bis 6 damit ausgestattet werden.
+
In anderen Kommunen gibt es schon Lüfter in Klassenzimmern, in Frankfurt sollen bald die Jahrgänge 1 bis 6 damit ausgestattet werden.

Corona

Frankfurt: Containerschulen bekommen zuerst Luftreiniger

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
    schließen

Die Ausschreibung für Luftreiniger an Frankfurter Schulen ist fertig. Ende Oktober, Anfang November sollen sie aufgestellt werden.

Alle Grundschulen und Räume der Jahrgänge 5 und 6 sollen mobile Luftreiniger erhalten – und die Ausschreibung für diese Lüfter ist nun fertig. Das berichtete Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) in der konstituierenden Sitzung des Ausschusses am Montagabend. Derzeit werde noch mit der Magistratsvergabekommission eine Verkürzung der Ausschreibungsfrist abgestimmt. Die Dezernentin geht weiterhin davon aus, dass bis Ende Oktober und Anfang November die Luftreiniger in den Schulen stehen werden.

Als erstes sollen Schulen ausgestattet werden, die in Containeranlagen untergebracht sind. „Container kühlen schneller aus als Gebäude aus Stein“, sagte Weber in Hinblick auf das Lüften. Auch Schulen, die Probleme mit der Heizung haben oder an stark befahrenen Straßen liegen, sollen bevorzugt drankommen. Weber weist aber darauf hin: „Luftreiniger sind kein Ersatz fürs Lüften.“

Für die Ausschreibung ist jeder auszustattende Raum vermessen worden. „Größe und Luftvolumen der Räume mussten bestimmt werden“, sagte Weber. Neben den Klassenräumen für die Jahrgänge 1 bis 6 sollen auch in Fachräumen und Mensen Luftreiniger aufgestellt werden. Es geht um 2500 Räume in 140 der 165 Frankfurter Schulen. „Das hat ein bisschen gedauert“, sagte Weber.

Sara Steinhardt, bildungspolitische Sprecherin der CDU, warf der Dezernentin vor, alles dauere zu lange. Es gehe nicht um „Wellness für unsere Schülerinnen und Schüler. Bei minus zehn Grad kann man nicht alle 20 Minuten lüften“. Sie hielt Weber vor, Geräte „eines namenhaften Herstellers in der Nähe von Frankfurt“, nicht gewollt zu haben. „Er hatte 1500 auf Halde.“ Weber wies darauf hin, dass sie nicht mit einzelnen Herstellern Vorabsprachen treffen „darf, kann oder will. Wir machen eine Ausschreibung, es geht um eine Menge Steuergelder“. Die Dezernentin geht auch nicht davon aus, dass es Probleme mit der Lieferung der Geräte geben wird. „Die Hersteller wissen was los ist, sind vorbereitet“, sagte sie. „Wir können davon ausgehen, dass es keine Lieferverzögerungen geben wird, weil viel produziert wird.“

In den ersten zwei Wochen seit Schulbeginn habe es „nicht deutlich mehr Corona-Fälle gegeben als sonst“, sagte Weber. „Die Befürchtung, dass die Zahlen durch die Delta-Variante explodieren würden, hat sich nicht bestätigt.“ Aber es gelte auch eine Maskenpflicht und es sei dreimal die Woche getestet worden. In den Kitas habe es in den ersten beiden Wochen 250 positive Corona-Fälle gegeben. „Eine verschwindend geringe Zahl bei 54 000 Kindern“, sagte Weber.

Zur Vorsitzenden des Ausschuss für Bildung und Schulbau wurde an dem Abend Dana Kube (Grüne) gewählt, ihr Stellvertreter ist Yanki Pürsün (FDP).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare