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Die Commerzbank setzt verstärkt auf Beratung aus der Ferne und dünnt ihr Filialnetz aus. Foto: Peter Jülich
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Die Commerzbank setzt verstärkt auf Beratung aus der Ferne und dünnt ihr Filialnetz aus.

Banken in Frankfurt

Frankfurt: Commerzbank schließt Filialen

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Fünf Standorte fallen in Frankfurt weg. Bundesweit sind es 340. Dafür baut das Geldinstitut die Fernberatung aus.

Die Commerzbank setzt ihre „Strategie 2024“ um und dünnt ihr Filialnetz aus. Von 790 Standorten bundesweit gibt die Commerzbank 340 auf. Die Bank plant, bereits ab Oktober 2021 rund 240 Standorte in Deutschland zu schließen, die anderen folgen 2022. Von den 16 Filialen in Frankfurt trifft es fünf.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Commerzbank zwei Zweigstellen am Oeder Weg im Nordend und am Lyoner Ring in Niederrad aufgegeben. Ein neuer Standort eröffnet Anfang 2022 an der Junghofstraße. Dort arbeiten künftig die Mitarbeiter der Filialen in der Kaiserstraße 30 und in der Gallusanlage 2 („Fürstenhof“), die die Commerzbank aufgeben wird. Welche Filiale genau wann und wie schließt, will die Commerzbank noch verkünden, sobald der Zeitplan steht.

Die Filiale verliere für tägliche Bankgeschäfte bei Kunden immer mehr an Bedeutung, sagt René Zinser, Niederlassungsleiter Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank Frankfurt. Das Smartphone werde zum wichtigsten Kontaktkanal.

„Wir haben während der Pandemie festgestellt, dass Beratung remote – also ohne Filiale – gut funktioniert und für den Kunden schnell, einfach und bequem ist“, sagt Zinser. Die Strategie laute: digital und persönlich sein. „Das persönliche Gespräch ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Kundenbetreuung.“ Dafür wird die Bank die Betreuung aus der Distanz ausbauen – über Beratungscenter.

Im ersten Schritt beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Menschen zunächst noch telefonisch. Ab Ende 2022 sollen Kundinnen und Kunden aber auf allen digitalen Wegen Beratung erhalten: per Telefon, Video, Chat und E-Mail.

Die Commerzbank ist nicht das einzige Geldinstitut der Stadt, das sich künftig anders aufstellt und mehr Geschäfte ins Internet verlegt. Die Frankfurter Sparkasse etwa wird in den nächsten drei Jahren 17 ihrer 45 Filialen schließen. Die Deutsche Bank schließt bis Jahresende vier Zweigstellen in Frankfurt.

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