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Frankfurt: Commerzbank hat eine neue Hauptfiliale

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Commerzbank hat eine neue Geschäftsstelle in der Frankfurter Innenstadt bezogen. Doch das Filialnetz ist dünner geworden. Bankgeschäfte werden immer öfter digital abgewickelt.

Die neue Commerzbank-Filiale an der Junghofstraße in der Frankfurter Innenstadt.

Die Commerzbank hat eine neue Geschäftsstelle an der Junghofstraße 13-15 in der Innenstadt bezogen, von der aus sie nun fast die Hälfte ihrer Privat- und Unternehmenskunden in Frankfurt betreut. Der Ende Juni eröffnete Standort ersetzt die Filialen an der Kaiserstraße 30 und im „Fürstenhof“ an der Gallusanlage, die die Bank jeweils geschlossen hat.

Auch sonst hat die Commerzbank ihr Filialnetz kräftig ausgedünnt. Inzwischen betreibt die Niederlassung Frankfurt nach Angaben einer Sprecherin noch elf Geschäftstellen, darunter eine in Eschborn. Vor einem Jahr waren es noch 16 gewesen. Weitere Schließungspläne nennt die Bank nicht. Die persönliche Beratung bleibe wichtig, heißt es.

Commerzbank Frankfurt: „Das Smartphone hat der Filiale den Rang abgelaufen“

Der Trend zum digitalen Bankgeschäft hat sich indes, wie die Bank in einem Rückblick auf das erste Halbjahr berichtet, auch nach den Lockdowns fortgesetzt. Die Zahl der Kundinnen und Kunden, die die Banking-App nutzen, sei in nur einem Jahr um 30 Prozent gestiegen. „Für tägliche Bankgeschäfte hat das Smartphone der Filiale den Rang abgelaufen“, sagt René Zinser, Frankfurter Niederlassungsleiter Privatkunden. Aber auch Wertpapiergeschäfte würden zunehmend digital erledigt. 79 Prozent der Käufe und Verkäufe in Frankfurt erfolgten online oder per Smartphone.

Rubriklistenbild: © Commerzbank

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