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Es dauert noch, bis in der Batschkapp wieder so gefeiert wird.
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Es dauert noch, bis in der Batschkapp wieder so gefeiert wird.

Clubs in Frankfurt

Clubs und Veranstaltende begrüßen 2G-Regel – unter Vorbehalt

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Zum ersten Mal seit Beginn des Corona-Lockdowns ergibt sich laut dem Netzwerk „Clubs am Main“ eine „nachhaltige Öffnungsperspektive“ für viele Kultureinrichtungen.

Frankfurt - Nach Angaben des Netzwerks „Clubs am Main“ begrüßen viele Konzert- und Musikveranstaltende in Hessen die Möglichkeit, „mittels 2G-Konzepten ohne Einschränkungen die Innenräume öffnen zu können“. Zum ersten Mal seit Beginn des Corona-Lockdowns ergebe sich damit „eine nachhaltige Öffnungsperspektive“ für viele Kultureinrichtungen. „Die Verordnung bildet nun die Realität ab, in der viele Geimpfte zu Recht die Rückkehr zur Normalität fordern“, heißt es in einem Schreiben.

„Darüber hinaus sind die Hoffnungen groß, zur Impfmotivation beitragen zu können und mit Clubangeboten Anreize zu setzen“, teilte der Verein mit, der sich als Interessenvertretung der regionalen Livemusik- und Veranstaltungskultur versteht. Mehr als 20 Clubs allein in Frankfurt sind Mitglieder von „Clubs am Main“, darunter die „Batschkapp“, das „Zoom“, „Das Bett“, der „Elfer“ und der „Club Voltaire“.

„Clubs am Main“ freuen sich auf mehr Normalität: 2G-Modell muss sich bewähren

„Endlich können wir wieder öffnen, das tut uns und allen gut, die lange nun verzichtet haben“, äußert sich Matthias Morgenstern, Vorsitzender von „Clubs am Main“ und Betreiber des „Tanzhaus West“, erleichtert. „Es ist fast ein Aufatmen spürbar.“ Trotzdem könne die 2G-Regel in dieser Form nur „eine Übergangslösung“ darstellen, da die Verantwortung dafür, wie sich die gesellschaftliche Teilhabe von Geimpften und Ungeimpften gestalte, vom Staat auf die Gastronomie, Bars und Clubs abgewälzt werde.

Konzerte und Veranstaltungen in Innenräumen seien unter 3G-Bedingungen fast „unmöglich durchführbar“. Wer fortan nur für die 2G-Gruppe seine Türen öffne, handele somit „aus Alternativlosigkeit“. Es werde sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, ob sich dieses Modell bewähre und die Clubs auch wirtschaftlich über den Herbst und Winter retten könne. „Langfristig kann kein Weg daran vorbei führen, wieder Gastgeber für alle zu sein“, so Morgenstern.

Clubs in Frankfurt: An manchen Orten bleibt erstmal alles beim Alten

Manche Clubs wollen zumindest noch nicht sofort umstellen auf die 2G-Regel. „Das Bett“ im Frankfurter Gallusviertel zum Beispiel wolle „erst einmal abwarten“, sagt Katharina Süs, die für das Booking zuständig ist. „Aktuell veranstalten wir noch bestuhlte Konzerte mit geringerer Kapazität und 3G-Regel.“ Dies gelte noch bis in den Oktober hinein, „bis dahin überlegen wir uns, wie es dann weitergehen soll“.

Andere Bühnen und Institutionen praktizieren 2G umgehend. Das Stalburgtheater etwa hat es bereits in der vergangenen Woche angekündigt, nun will auch Eventmanager Bernd Reisig Veranstaltungen wie den „Cilly Contest“ am Samstag nur für Geimpfte und Genesene, dafür ohne Maske und sonstige Einschränkungen ermöglichen. Das Kulturwerk „Die Fabrik“ will laut der künstlerischen Leiterin Karin Wagner 2G vom 25. September an anwenden. Die Reaktionen der Gäste auf dieses Vorhaben seien bis auf einzelne Ausnahmen „durchweg positiv“ gewesen. (Meike Kolodziejczyk)

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