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Das besetzte Haus in der Au 14-16 in Rödelheim. Foto Rolf Oeser
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Das besetzte Haus in der Au 14-16 in Rödelheim. Foto Rolf Oeser

In der Au in Rödelheim

Frankfurt: CDU will Mietvertrag für besetztes Haus

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Bewohnerinnen und Bewohner des besetzten Hauses in der Au in Rödelheim sollen sich beim Meldeamt melden und einen Mietvertrag unterschreiben. Das fordert die CDU im Römer.

Die Menschen, die im besetzen Haus In der Au 14-16 in Rödelheim leben, sollen künftig Miete zahlen. Dafür setzt sich die CDU im Römer ein. Sie hat einen Antrag vorgelegt, wonach die Stadt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Mietvertrag abschließen soll. Vorher sollen sich die Menschen im besetzten Haus beim Meldeamt registrieren. Zu diesem Zweck soll die Stadt Kontakt zu den Menschen im Haus aufnehmen.

Wie die CDU ausführt, gilt das besetzte Haus als „autonomes Kulturzentrum und Wohnprojekt“. Es ist seit 1983 besetzt. Die Liegenschaft gehörte ursprünglich der Deutschen Bibliothek und wurde 1988 an die Stadt Frankfurt verkauft.

„Leider zeigen sich die Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber der Stadtgesellschaft äußerst unsolidarisch und haben sich bisher geweigert, einen Mietvertrag abzuschließen. Der Stadt entgehen so monatliche Einnahmen, die dringend für Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen und an anderer Stelle benötigt werden“, führte der CDU-Stadtverordnete Martin-Benedikt Schäfer aus.

Die Stadt bleibe auch auf den Kosten für Straßenreinigung, Müllabfuhr, Gebäudeversicherung und Schornsteinfeger sitzen, sagte er. Ein Mietvertrag würde die „rechtswidrige Besetzung“ beenden. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssten dann nicht mehr mit der Räumung des Gebäudes rechnen. – Was sie ohnehin nicht müssen. Die Grünen im Römer lehnen eine Räumung oder anderweitige Nutzung der Gebäude In der Au und im Klapperfeld ab. fle

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