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Frankfurt: CDU fordert neue Realschulen

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Von: Christoph Manus

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Die CDU-Fraktion im Römer kritisiert den Schulentwicklungsplan. Sie bemängelt etwa, die Beteiligung sei nicht ausreichend gewesen.

Die CDU im Römer vermisst im Schulentwicklungsplan für die Jahre bis 2029, den Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) vorgelegt hat, „die richtige Priorisierung von Maßnahmen, klare Hinweise zur Umsetzung und ausreichende Kapazitäten in allen Schulformen“. Sara Steinhardt, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, fordert unter anderem einen stärkeren Fokus auf die Grundschulen, da hier die größten Engpässe zu erwarten seien. Sie hält es zudem für nötig, neue Realschulen und kooperative Gesamtschulen zu gründen. Schon weil es eine hohe Zahl von Schüler:innen gebe, die das Gymnasium verlassen, integrierte Realschulen aber meist keine Schulformwechsler:innen aufnähmen. Steinhardt fordert zudem einen Ausbau der Förderschulen und die beschleunigte inklusive Ausstattung von Regelschulen.

Kritik äußert die CDU-Fraktion auch am Verfahren. Trotz langen Vorlaufs hätten Schulleitungen, Stadtelternbeirat und Stadtschüler:innenrat erneut nur den finalen Entwurf des Plans vorgelegt bekommen, wirft Steinhardt Weber vor. „Sie konnten sich zwar noch dazu äußern – aber ohne Einfluss auf das Resultat.“ Doch Bürgerbeteiligung ohne Gestaltungsspielraum sei „Volksverdummung“. Dabei hätten die „Betroffenen der Frankfurter Bildungsszene“ gute Ideen geäußert. Steinhardt lobt etwa den Vorschlag des Stadtelternbeirats, Schulneubauten vom Verbot der Flächenversiegelung auszunehmen.

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