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Frankfurt: CDU fordert mehr Einsatz für Finanzplatz

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Von: Christoph Manus

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Beleuchtete Kräne lassen die Frankfurter Skyline an diesem Tag noch stärker leuchten als ohnehin.
Die CDU im Frankfurter Römer wirft der Stadtregierung vor, zu wenig für den Finanzplatz zu tun. © Frank Rumpenhorst/dpa

Die CDU im Frankfurter Römer will, dass der Finanzplatz Frankfurt weiter an Bedeutung gewinnt. Sie wirbt dafür, dass Clearingstelle für Euro-Derivate an den Main zu holen.

Die Frankfurter Stadtregierung sollte nach Ansicht der CDU im Römer mehr unternehmen, um zusätzliche Institute der Geldwirtschaft nach Frankfurt zu holen. Konkret wirbt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Christiane Loizides, dafür, dass die zentrale Verrechnung von Euro-Derivate-Transaktionen statt in London künftig am Main geschieht. Ziehe die Branche dort ab, müsse Frankfurt bereitstehen, fordert sie. „Paris hat unseren Finanzplatz erst kürzlich bei der Neuvergabe des Sitzes der European Banking Authority (EBA) ausgestochen. Ähnliches soll sich nicht wiederholen!“

Die Koalition von Grünen- SPD, FDP und Volt müsse endlich ein klares Signal aussenden, dass Frankfurt die führende Finanzmetropole in der Europäischen Union sein will, fordert Loizides. Von dieser höre man zum Finanzplatz aber „rein gar nichts“.

Frankfurt ist nicht nur ein sehr wichtiger Bankenstandort, sondern zudem Sitz mehrerer Behörden der Finanzwirtschaft. Außer der Europäischen Zentralbank, der Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht haben etwa die Europäische Versicherungsaufsicht und der Europäische Ausschuss für Systemrisiken ihren Sitz im Stadtgebiet. Frankfurt wird zudem Hauptsitz des geplanten International Sustainability Standards Boards, einer Institution, die internationale Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen erarbeiten soll.

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