Wasserstoffbusse

Frankfurter Busflotte auf alternative Antriebe umstellen

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Wasserstoffbusse oder E-Busse? Diskussion über alternative Antriebe in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.

Dass die Bestellung von Wasserstoffbussen scheitern würde, „hat sich abgezeichnet“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Donnerstag im Stadtparlament. Er hätte bevorzugt, schon vor einem Jahr aus dem Vertrag auszusteigen. Der Auftrag für die Wasserstoffbusse sei an eine Firma gegangen, die „keine Erfahrung mit der Technik hatte“. Doch weil es eine gemeinsame Bestellung von elf Wasserstoffbussen der Städte Frankfurt, Wiesbaden und Mainz gewesen sei, „wäre ein Alleingang nicht sinnvoll gewesen“, sagte Oesterling. Mit Traffiq wolle man bis 2030 die Busflotte auf emissionslose Antriebe umstellen. Das Konzept, dabei eine Flotte mit 50 Prozent Wasserstoffbussen und 50 Prozent E-Bussen aufzubauen, sei „ein Szenario, kein Beschluss“, sagte Oesterling. „So kann man flexibel auf die Entwicklung reagieren.“ Und die Erfahrung mit den fünf bisher eingesetzten E-Bussen sei gut. „Sie sind weniger störanfällig als erwartet.“ Wolfgang Siefert (Grüne) und Martin Daum (CDU) forderten den Dezernenten auf, nicht mehr auf wasserstoffbetriebene Busse zu setzen, sondern ein neues Konzept für batteriebetriebene Busse vorzulegen. Manfred Zieran (Ökolinx) plädierte dagegen für Wasserstoffbusse, sie seien die Zukunftstechnologie.

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