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Das Bürohochhaus Skyper im Frankfurter Bahnhofsviertel hat seit vergangenem Jahr neue Eigentümer.
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Das Bürohochhaus Skyper im Frankfurter Bahnhofsviertel hat seit vergangenem Jahr neue Eigentümer.

Corona-Pandemie

Frankfurt: Bürotürme bleiben bei Investoren gefragt

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Auch in der Corona-Krise wird in Frankfurt kräftig mit Büroimmobilien gehandelt. Trotz Homeoffice und viel Leerstand sind weitere große Flächen in Bau oder geplant.

Trotz der Pandemie, eines Leerstands von mehr als einer Million Quadratmeter Fläche und des Trends zu Homeoffice bleiben Büroimmobilien in Frankfurt bei Investoren begehrt. Nach Zahlen mehrerer Maklerhäuser wechselten im vergangenen Jahr im Marktgebiet Gewerbeimmobilien für fast sechs Milliarden Euro die Eigentümer. Mehr als 80 Prozent des Umsatzes gingen auf den Kauf von Bürohäusern zurück.

Das hohe Transaktionsvolumen ist stark geprägt vom Verkauf des im Bau befindlichen „T1“, dem mit einmal 233 Metern höchsten Turm im künftigen „Four“-Areal im Bankenviertel. Allianz Real Estate erwarb das Hochhaus für die Rekordsumme von 1,4 Milliarden Euro vom Frankfurter Projektentwickler Groß & Partner. Der 154 Meter hohe Büroturm „Skyper“ wurde für etwa 550 Millionen Euro veräußert. Größter Deal des vierten Quartals war der Verkauf des „Fürstenhofs“. Laut Cushman & Wakefield flossen mehr als 170 Millionen für das neobarocke Gebäude an der Gallusanlage.

Ausländische Investoren haben weiterhin Interesse an Frankfurter Büroimmobilien

Auch für 2022 rechnen die Maklerhäuser mit hohen Umsätzen am Büroinvestmentmarkt. „Dies gilt umso mehr, da einige größere Transaktionen mit ins neue Jahr genommen wurden und sich damit bereits heute ein vermutlich starker Jahresauftakt abzeichnet“, heißt es bei BNP Paribas Real Estate. Auch das Maklerhaus CBRE rechnet mit Nachholeffekten. Zuletzt seien deutlich weniger ausländische Investoren in Frankfurt aktiv gewesen. Doch das sei nicht einem mangelnden Interesse, sondern vor allem der Pandemie und erschwerten Reisebedingungen geschuldet gewesen. Cushman & Wakefield verweisen auf das immer noch niedrige Zinsniveau – und die damit geringen Anlagealternativen zum Investment in Immobilien.

Projektentwickler bringen trotz der Krise weiter große Büroimmobilien in Frankfurt auf den Weg. Die Hessische Landesbank hat mit dem Bau des Hochhauses „Central Business Tower“ begonnen, das am Knick der Neuen Mainzer Straße einmal 205 Meter in die Höhe ragen soll. Der Münchner Projektentwickler CV Real Estate will an der Mainzer Landstraße im Bankenviertel ein Bürogebäude namens „Canyon“ errichten. CA Immo plant gar den Bau eines Wolkenkratzers, der mit 288 Metern der höchste Deutschlands werden soll. Allein in diesem „Millennium Tower“, der an der Osloer Straße im Europaviertel Platz findet, sollen auf gut 92 000 Quadratmetern Büros entstehen.

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