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Frankfurt: Bürgerinitiative Sachsenhausen stellt Forderungen zum Flugverkehr

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Von: Florian Leclerc

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Am Frankfurter Flughafen herrscht wieder reger Betrieb. Foto: Renate Hoyer
Am Frankfurter Flughafen herrscht wieder reger Betrieb. © Renate Hoyer

Fluglärmgegner stellen Forderungen an die Koalition im Bund. Dazu zählt eine Steuer auf Kerosin und die Verbesserung der innerdeutschen Bahnverbindungen.

Die Bürgerinitiative Sachsenhausen hat sich während der laufenden Koalitionsverhandlungen im Bund in einem offenen Brief mit Forderungen bezüglich des Flugverkehrs an die Vertreterinnen und Vertreter von SPD, Grüne und FDP gewandt.

Die BI Sachsenhausen fordert, im Flugverkehr eine Energiesteuer auf Kerosin einzuführen. Für grenzüberschreitende Flüge müssten eine Umsatzsteuer gezahlt werden. Die innerdeutsche Bahnverbindungen sollten verbessert werden, um Kurzstreckenflüge im Land zu reduzieren. Die neue Koalition soll den Forderungen gemäß den Emissionshandel in der Europäischen Union ausdehnen; und sie soll die Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU für aktiven und passiven Lärmschutz umsetzen.

Der Luftverkehr sei die umweltschädlichste Form der Fortbewegung, heißt es in dem offenen Brief. Er trage zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen bei. Der Verkehrssektor habe als einziger Wirtschaftssektor seit 1990 nicht dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß zu vermindern. Im Gegenteil habe der Flugverkehr innerhalb des Verkehrssektors seine CO2-Emissionen mehr als verdoppelt. Er habe nun einen Anteil an den gesamten CO2-Emissionen des Verkehrssektors in Höhe des Autoverkehrs. Laut Umweltbundesamt fühlten sich 42 Prozent der Menschen in Deutschland durch Fluglärm belästigt.

Wie Friedemann Scheld und Ursula Fechter von der BI Sachsenhausen ausführten, würden die vorgeschlagenen Maßnahmen dazu führen, die Nachfrage nach innerdeutschen Flügen zu senken. Damit würden die CO2-Emissionen im Flugverkehr verringert, es gebe weniger gesundheitsschädlichen Fluglärm. Auch werde die Subvention des Flugverkehrs abgebaut.

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