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Mobilität

Frankfurt: Bündnis fordert, die Grüne sollen die Verkehrswende vorantreiben

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Das Bündnis Verkehrswende, dem die lokalen Gruppen von VCD, Attac und Greenpeace sowie Frankfurt 22 und das Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn angehören, sieht die Grünen in der Pflicht, die Verkehrswende umzusetzen.

Vor dem Hintergrund der laufenden Sondierungsgespräche für eine neue Koalition in Frankfurt hat das Bündnis Verkehrswende die Grünen aufgefordert, den Willen der Wählerschaft mit Blick auf die Mobilitätswende umzusetzen.

Dem gehören die lokalen Gruppen von VCD, Attac und Greenpeace sowie Frankfurt 22 und das Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn an. Es fordert, den motorisierten Individualverkehr in die Stadt in den nächsten zehn Jahren um die Hälfte zu verringern.

Um das Ziel zu erreichen, sei eine Reduzierung des Pendlerverkehrs nötig sowie die Schaffung preiswerten Wohnraums in der Stadt, was mit einem Baustopp für Luxuswohnungen einhergehe. Behörden und Firmen sollten mehr Homeoffice ermöglichen, das E-Government müsse ausgebaut werden ebenso wie Park-and-Ride-Flächen außerhalb der Stadt mit einem Schnellbusnetz in die City.

Infostand

Das Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn informiert an einem Infostand über den Autobahnausbau rund um Frankfurt. Der Stand befindet sich am Samstag, 10. April, von 11 bis 15 Uhr auf dem Fünffingerplätzchen in Bornheim.

Zudem ruft das Bündnis alle Betroffenen dazu auf, Einwendungen an die Planfeststellungsbehörde zu schicken. Eine Vorlage, die individuell ergänzt werden kann, gibt es auf der Website molochautobahn.de unter „News“.

Livestream zum Ausbau der A661 am Dienstag, 6. April, ab 19.30 Uhr: vk.attac.de/b/dir-nor-eon-whn fle

Das Bündnis spricht sich auch für den Stopp des Autobahnausbaus rund um Frankfurt aus, weil die Zunahme von Autobahnspuren auch zur Zunahme der Fahrzeugmenge führe. Gestoppt werden sollen der Riederwaldtunnel, die A661-Rampe entlang der Friedberger Landstraße, die zusätzlichen Spuren auf der A3 und A5. Der Miquelknoten soll zurückgebaut werden.

Für den Radverkehr müsse das vorhandene Netz konsequent ausgebaut werden, in der Stadt und ins Umland. Im Nahverkehr soll es ein 365-Euro-RMV-Ticket für alle geben, um Fahrten vom Auto auf Bus und Bahn zu verlagern. Ein zusätzlicher Anreiz, nicht das Auto zu nehmen, um nach Frankfurt zu kommen, seien höhere Parkgebühren. Daher müsse der Parkraum in ganz Frankfurt bewirtschaftet werden.

Fußgängerfreundliche Zonen im Zentrum und in den Stadtteilen sollen das Flanieren attraktiver machen. Auf Hauptstraßen soll Tempo 30 gelten. Für Lieferwagen soll ein Lieferzonenkonzept entwickelt werden, das auch Belieferung etwa per Lastenrad oder Logistik-Tram einschließt.

Im Nahverkehr sei der Bau von Straßenbahnlinien dem Bau von U-Bahn-Strecken vorzuziehen, denn der U-Bahn-Bau sei teurer und dauere länger. Das Bündnis schlägt eine Straßenbahnlinie auf dem Alleenring vor.

Dreiviertel der Bevölkerung wollten laut einer Umfrage von 2019 die Verkehrswende, teilte das Bündnis mit. „Wir hoffen, Sie gehen konsequent den ökologisch richtigen Weg zu unser aller Wohl.“ fle

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