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Kultur

Bühnen sollen am Theaterplatz bleiben

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Grünen im Römer halten am Standort Willy-Brandt-Platz fest und sehen andere Bühnen-Standorte in Frankfurt kritisch. Der Stadtverordnete Eugen Emmerling (SPD) nennt die Argumente „absurd“.

Die Grünen im Römer wollen, dass Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz bleiben. Mit dem Denkmalschutz für den Foyerbau der Städtischen Bühnen sei der Standort Willy-Brandt-Platz unverzichtbar geworden. „Die Zukunft der Städtischen Bühnen liegt am Theaterplatz und nur dort“, sagte Sebastian Popp, der Fraktionsvorsitzende und kulturpolitischer Sprecher der Grünen.

Weder für den Kulturcampus in Bockenheim noch für die Neue Mainzer Straße oder das Raab-Karcher-Gelände im Osthafen lägen belastbare Ergebnisse zu Verfügbarkeit, Finanzierung, Infrastruktur und Verkehrsanbindung vor. „Insbesondere zur Frage, wie eine Oper an die Neue Mainzer Straße angebunden werden kann, gibt es keinerlei Antwort. So, wie der Verkehr jetzt fließt, passt auf das Grundstück eher eine Autobahn-Raststätte als eine Oper“, sagte Popp. Die Grünen würden alle drei Standorte prüfen, wie es vereinbart sei. Aber: „Wenn wir wirklich das Wolkenfoyer, so wie wir es kennen und schätzen, und wie es anscheinend auch die Kulturdezernentin ‚ins Herz geschlossen‘ hat, erhalten und zum zentralen und markanten Teil eines künftigen Theaterbaus machen wollen, dann muss sich die Planung auf diesen Ort konzentrieren.“

Der Frankfurter Stadtverordnete Eugen Emmerling (SPD) nannte die Argumente „absurd“. „Die Kulturmeile ist eine einzigartige Gelegenheit, mehrere Tausend Quadratmeter Grünfläche mitten in der Innenstadt zurückzugewinnen, indem die Oper auf ein Grundstück an der Neuen Mainzer Straße neben der Taunusanlage verlagert wird.“ Emmerling warf den Grünen „Stimmungsmache“ und eine „Blockadeposition“ vor.

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