Hessen, Frankfurt/Main: Blick über eine Ausstellungshalle der Frankfurter Buchmesse.
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Die Frankfurter Buchmesse wird in diesem Jahr völlig anders aussehen als 2019. Die Messehallen bleiben leer.

Ohne Hallenausstellung

Doch keine Buchmesse in Frankfurt

  • Claus-Jürgen Göpfert
    vonClaus-Jürgen Göpfert
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Der Hauptteil der Frankfurter Buchmesse, die klassische Hallenausstellung, fällt aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus.

Fünf Wochen vor der geplanten Eröffnung am 14. Oktober ist die diesjährige Frankfurter Buchmesse in physischer Form abgesagt worden. Wegen der Corona-Pandemie und allgemein wieder steigender Fallzahlen wird es keine Stände in den Hallen mehr geben. Einzige Veranstaltung auf dem Frankfurter Messegelände bleibt eine Bühne der ARD in der Festhalle. Zahlreiche Formate wurden ins Internet verlegt.

Nach Informationen der FR war die Zahl der Absagen von Ausstellern, die eine physische Präsenz in Frankfurt abgelehnt hatten, zuletzt rapide gewachsen. Buchmessen-Direktor Juergen Boos sagte im Gespräch, es habe bisher nur knapp 750 Zusagen gegeben. Das wäre lediglich ein Zehntel der sonst üblichen 7400 Verlage gewesen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen habe er dann das Risiko einer physischen Veranstaltung „nicht mehr eingehen wollen“. Boos, der seit 15 Jahren die größte Buchmesse der Welt leitet, zeigte sich überzeugt, dass sie wieder zur physischen Begegnung zurückfinden werde.

Der Deutsche Buchpreis und der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels werden am 12. Oktober und am 18. Oktober vergeben, allerdings fast ohne Publikum. (Von Claus-Jürgen Göpfert)

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