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Frankfurt

Frankfurt: Bridges-Kammerorchester ausgezeichnet

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Das Bridges-Kammerorchester aus Frankfurt vereint musikalische Einflüsse verschiedenster Kulturen. Nun wird es mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Das Debütalbum „Identigration“ des Bridges-Kammerorchesters ist mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ in der Kategorie „Grenzgänge“ ausgezeichnet worden. Das 28-köpfige Ensemble der Frankfurter Initiative „Bridges – Musik verbindet“, die Musikerinnen und Musiker mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte zusammenbringt, hat die neun Werke im Herbst 2020 mit den Dirigenten Harish Shankar, Nabil Shehata und Gregor A. Mayrhofer in Koproduktion mit HR2-Kultur eingespielt. Fünf Stücke sind Eigenkompositionen, weitere vier sind Arrangements teilweise bekannter Titel aus den musikalischen Herkunftskulturen der beteiligten Musiker:innen.

Es sei „ein Glücksfall fürs Publikum, dass sich die oft migrantischen Wege kreuzten“, begründet die Jury ihre Entscheidung. „Auf den Instrumenten der jeweiligen Heimat gespielt, fließen Volksmusiken, Funk und Frankfurter Keller-Jazz, sprechende Flötenchöre und barocke ‚Folia‘ zusammen und bilden einen Strom, der mitreißt und auffrischt.“ Das Titelstück übersetze „die Dialektik von Identität und Integration in eine Sprache von Klang und Rhythmus, die das Herz beim Hören weit macht“, heißt es weiter.

„Dass wir den Preis in der Kategorie ‚Grenzgänge‘ gewonnen haben, freut uns ganz besonders, da wir uns seit Beginn mit dem Austarieren, Aushandeln, Verschieben und Durchbrechen von Grenzen beschäftigen“, betont Johanna-Leonore Dahlhoff, künstlerische Leiterin und Flötistin von „Bridges – Musik verbindet“. Alle Mitglieder des 2019 gegründeten Kammerorchesters entwickelten gemeinsam einen „transkulturellen Musikstil, bei dem die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen zusammenwachsen kann, ohne dass die oder der Einzelne ihre oder seine Identität aufgeben muss“.

Die Musiker:innen seien sehr stolz darauf, dass der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, der in 32 Kategorien 272 Neuerscheinungen des vergangenen Quartals nominiert hatte, diese Vielfalt und Experimentierfreude anerkannt habe. myk

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