Bornheim

Frankfurt-Bornheim: Falschparker kontrollieren

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Ortsbeirat4 fordert mehr Geld für Verkehrspolizisten.

Bornheim. Die neue Parkzone im nördlichen Bornheim findet nicht nur Zustimmung. Seit 13. Januar müssen Autofahrer zwischen Dortelweiler, Weidenbornstraße und Seckbacher Landstraße wochentags einen Parkschein ziehen oder einen Bewohnerparkausweis haben. Jetzt parkten viele in den angrenzenden Gebieten, in denen die Regelung noch nicht gilt, klagen Bewohner rund um den Nußbaumplatz in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

Schon vorher hätten viele Pendler und Flugreisende ihre Autos in ihrem Quartier abgestellt, sagt eine Frau aus der Ilbenstädter Straße. Seitdem die Parkzone 40 westlich der Seckbacher gelte, „ist es bei uns noch schlimmer geworden“. Die Anwohner fordern, dass auch rund um ihre Häuser Bewohnerparken eingeführt werde.

Das ist von der Stadt geplant. Noch 2020 sollen drei weitere Parkzonen zwischen Günthersburgpark, A661, Bornheimer Hang und Saalburgstraße/-allee eingeführt werden, sagte ein Sprecher des Verkehrsdezernats. Einen Zeitpunkt nannte er nicht. Mitglieder des Ortsbeirats vermuten, dass es losgeht, sobald neue Ticketautomaten da sind. Die Lieferung für die Zone 40 hat sich verzögert. Die letzten sollen dort im Januar montiert werden (die FR berichtete).

Damit ausreichend kontrolliert werden kann, fordert der Ortsbeirat in einem Etatantrag der SPD, dass die Stadt mehr Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung einsetzt. Diese sollen zudem mehr Geld verdienen, „dass kein Gehaltsgefälle zu umliegenden Gemeinden mehr besteht“.

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