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Künftig könnte die Eissporthalle auch mit dem Bus angesteuert werden. 

Bornheim

Frankfurt-Bornheim: Busse zum Festplatz

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Ortsbeirat will Endhaltestelle von der Saalburgstraße weg verlegen. Die Eissporthalle und das geplante Familienbad könnten dadurch schneller und barrierefrei angebunden werden.

Die Eissporthalle und das geplante neue Familienbad am Bornheimer Hang könnten künftig auch von Bussen angesteuert werden. Der Seniorenbeauftragte im Ortsbeirat 4, Heinrich Trosch, hat in der jüngsten Sitzung des Gremiums angeregt, die Linien 38 und 43 bis zum Festplatz fahren zu lassen.

Derzeit enden und starten die beiden Linien auf der Saalburgstraße an der Station Bornheim Mitte. Seit Jahren klagen Anwohner dort, dass viele Busse vor ihren Häusern mit laufendem Motor stehen. „Am Festplatz würden sie niemanden mehr stören“, sagt Trosch.

Auch wäre durch die Verlagerung der Endhaltestelle die Eissporthalle und das neue Schwimmbad, mit dessen Bau im Frühjahr begonnen werden soll, „schneller und barrierefrei“ zu erreichen. Derzeit müssten etwa Menschen mit Rollstuhl oder Rollator umständlich vom Ausgang der U-Bahnstation an der Kettelerallee bis zum Festplatz laufen, sagt Trosch.

Mehrere Mitglieder im Ortsbeirat begrüßten die Anregung. „Das ist ein guter Vorschlag, der gleich zwei Probleme löst“, lobte der SPD-Fraktionsvorsitzende Darius Shafiei. Am Bornheimer Hang gebe es ausreichend Platz für eine Endhaltestelle.

Sobald es einen Antrag gebe, werde die Stadt die Idee prüfen, sagte Thomas Erhart vom Verkehrsdezernat auf Anfrage der FR. Es habe in der Vergangenheit jedoch bereits verschiedene Überlegung gegeben, wie die Endhaltestelle der Buslinien verlegt werden kann. Diese seien „bisher als zu kostspielig verworfen worden“. Darüber hinaus sei der Festplatz derzeit bereits über die Straßenbahnlinie 12 barrierefrei an den ÖPNV angebunden. (bos)

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