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Frankfurt: Book-n-Drive wächst

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Von: Christoph Manus

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Eine Fahrt mit den Cityflitzern von Book-n-Drive, hier auf einem Frankfurter Parkhaus, ist in den vergangenen Jahren teurer geworden.
Eine Fahrt mit den Cityflitzern von Book-n-Drive, hier auf einem Frankfurter Parkhaus, ist in den vergangenen Jahren teurer geworden. © imago images/brennweiteffm

Der Carsharinganbieter Book-n-Drive gewinnt Kunden hinzu und geht neue Kooperationen mit Wohnungsunternehmen ein. Seit zehn Jahren gehört er mehrheitlich der Stadt Frankfurt.

Book-n-Drive ist weiter auf Wachstumskurs. Der größte Carsharinganbieter im Rhein-Main-Gebiet hat nach einer Mitteilung des Unternehmens inzwischen mehr als 70 000 Kund:innen, davon alleine 20 000 im Frankfurter Stadtgebiet, und erweitert sein Geschäftsgebiet. Book-n-Drive-Gründer Udo Mielke spricht von einem jährlichen Wachstum von 20 Prozent.

Seit diesem Jahr ist das Unternehmen außer im Rhein-Main-Gebiet und in Koblenz auch in der Metropolregion Nürnberg aktiv, wo es mit dem Wohnungsunternehmen WBG zusammenarbeitet. In Frankfurt kooperiert der Anbieter erstmals mit dem Wohnungsunternehmen Vonovia, dem etwa 11 500 Wohnungen im Stadtgebiet gehören. Dessen Mieter:innen erhalten ein Startguthaben von 20 Euro, wenn sie das Carsharingangebot nutzen.

Von ähnlichen Vorteilen profitieren bereits seit 2008 die Mieter:innen des städtischen Wohnungsunternehmens ABG Frankfurt Holding. Inzwischen stehen nach Unternehmensangaben vor 82 Liegenschaften der ABG Fahrzeuge von Book-n-Drive. Die Flotte besteht aus mehr als 1100 Fahrzeugen. Darunter sind fünf Wasserstofffahrzeuge und 70 reine Elektroautos. Die Tarife für die spontan ohne Abo nutzbaren Cityflitzer sind vor kurzem gestiegen. Pro Stunde sind nun 2,40 Euro statt 1,90 Euro fällig. Hinzu kommen ein kilometerabhängiger Betrag und ein Grundpreis von zwei Euro pro Fahrt.

Book-n-Drive gehört seit zehn Jahren zu je einem Drittel der ABG und dem mehrheitlich städtischen Frankfurter Energieversorger Mainova. Mit ihrem Engagement haben diese nach Ansicht von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) dazu beigetragen, Carsharing in der Region zu etablieren. Dieses trage zum Klimaschutz bei, entlaste den Verkehr und spare Parkraum. cm

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