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Frankfurt: Bio-Müllabfuhr kommt öfter

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Von: Thomas Stillbauer

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Besser trennen, häufiger leeren: Biomülltonnen.
Besser trennen, häufiger leeren: Biomülltonnen. © christoph boeckheler*

Jetzt sind die dichtbesiedelten Stadtteile dran. Die FES will damit etwas herausfinden.

Nächste Runde im Modellversuch „Wöchentliche Biosammlung“: Nachdem die Abfallentsorgerin FES im vorigen Jahr in zehn westlichen und nördlichen Stadtteilen wieder zum alten Rhythmus zurückgekehrt ist (14-tägig), testet sie nun den schnelleren Leerungsturnus in den am dichtesten besiedelten Quartieren: Bornheim, Seckbach, Nordend-Ost, Fechenheim, Riederwald, Ostend, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Sachsenhausen und teilweise Niederrad. Los ging es am 1. April.

Die etwa 14 000 Biotonnen dort werden für die nächsten sieben Monate – bis Ende Oktober – wöchentlich geleert. Mit dem Modellversuch wollen Umweltamt und FES herausfinden, inwieweit eine häufigere Leerung in den Sommermonaten dazu beiträgt, die Bioabfallmenge zu steigern. Sie interessieren sich auch für die Unterschiede zwischen eher ländlichen und mehr urbanen Stadtteilen bezüglich der Bereitschaft, den Bioabfall vom Restmüll zu trennen. Das schont das Klima. Den Versuch begleitet eine Werbekampagne. Außerdem forschen Studentinnen und Studenten der Goethe-Universität an dem Thema für ihre Bachelorarbeiten.

Den angepassten Abfallkalender mit neuen Leerungsterminen können Anwohnerinnen und Anwohner unter fes-frankfurt.de herunterladen. In der FES-Service-App auf Smartphones aktualisieren sich die Leerungstermine automatisch. Wer in den bisherigen Testgebieten mehr Biotonnen benötigt, kann sie gratis über die FES-Homepage bestellen.

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