Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Stadtpolitik

Frankfurt: BI-Mainkai-Sprecher soll sexistisch beleidigt haben

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
    schließen

SPD und „Frankfurter“ im Römer fordern den Rücktritt von Herbert Schmoll, Sprecher der Bürgerinitiative gegen die Mainkai-Sperrung. Er soll eine Frau sexistisch beleidigt haben

Die Fraktionen von SPD und „Die Frankfurter“ im Römer fordern den Rücktritt von Herbert Schmoll als Sprecher der Bürgerinitiative in Sachsenhausen gegen die Mainkai-Sperrung. Schmoll soll eine Mitarbeiterin der Fraktion „Die Frankfurter“ sexistisch beleidigt haben.

In einer Mail an die Mitarbeiterin schrieb er: „Na dann mal los Frau ... Gehen wir mal abends über die Zeil. Ich schaue dann zu, wie ihnen die Typen, die da jeden Abend unter massiver Polizeibewachung abhängen, den H. versohlen.“ Der Name der Mitarbeiterin ist der FR bekannt. „In Herrn Schmolls Weltbild gebührt einer widersprechenden Frau offenbar das buchstäbliche Hinternversohlen - eine erniedrigende, sexualisierte Strafe“, sagte Luigi Brillante, Fraktionschef der „Frankfurter“. Schmoll habe mit dem „sexistischen Angriff“ die Grenze des Zumutbaren überschritten. Die Mitarbeiterin prüfe nun die Erstattung einer Anzeige. „Nun sollte auch dem letzten seriösen Mitglied der Bürgerinitiative klar sein, dass Herr Schmoll eine Belastung für die Interessen der Initiative ist“, sagte Eugen Emmerling (SPD). Er erwarte, dass Schmoll seine Funktionen niederlege oder die Bürgerinitiative dafür sorge.

Herbert Schmoll sagte auf FR-Anfrage, er habe der Mitarbeiterin eine „Retourkutsche“ erteilen wollen. Sie habe ihm zuvor geschrieben: „Ich biete Ihnen meine Begleitung an, wenn Sie zum Vorstellungsgespräch die unsichere U-Bahn nutzen müssen, weil die Straßen verstopft sind und Ihnen Ihr Rad von Schlägertypen geklaut wurde.“ Die Mail liegt der FR vor.

Schmoll sagte, die Forderungen von SPD und „Frankfurtern“ hätten keine Konsequenzen für ihn. Er werde die Mitglieder der Initiative befragen, ob er sich zurückziehen soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare