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Hessischer Gründerpreis

Frankfurt: Bewerbungsphase für Hessischen Gründerpreis startet

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Frankfurt ist in diesem Jahr Austragungsort des Hessischen Gründerpreises. Start-ups aus ganz Hessen können sich ab jetzt online bewerben.

Die Betriebsgastronomie revolutionieren mit einer klassischen Kantine, geilem Essen und digital.“ So beschreibt Jan Dinter das Ziel seines neuen Projekts eurekantine.de, das er im November vergangenen Jahres mit seinem Co-Gründer begonnen hat. Bereits 25 Frankfurter Unternehmen beliefere er mit frisch gekochten Gerichten. „Wir sind gleich zweifach nachhaltig“, sagt Dinter, der 2017 mit einem Foodtruckkonzept den Hessischen Gründerpreis gewonnen hat. „Wir produzieren nur das, was gegessen wird, und weil wir mit einem Mehrwegsystem arbeiten, entsteht kein Verpackungsmüll.“

Ideen wie diese fördert der Hessische Gründerpreis, der in diesem Jahr in Frankfurt ausgetragen wird. Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, sagte bei einer Pressekonferenz am Dienstag, er freue sich sehr, „dass wir in diesem Jahr der Standort sein dürfen, in dem diese kreativen Ideen präsentiert werden“, und betonte: „Wir kommen aus der Krise nur mit Gründergeist raus, wir brauchen neue Ideen und Innovationen, auch um neue Arbeitsplätze zu schaffen“.

Die Bewerbungsphase für den Preis, der zwar mit keinem Preisgeld lockt, dafür aber mediale Aufmerksamkeit, Expertentrainings, Workshops, Netzwerkkontakte und ein Unternehmensvideo verspricht, läuft jetzt offiziell an. Bereits im Vorfeld haben laut Projektleiterin Elisabeth Neumann 89 Gründerinnen und Gründer Interesse bekundet, davon 30 aus Frankfurt. Die Veranstalter hoffen auf einen Bewerberrekord, es wäre der vierte in Folge.

Im Mai wird mit virtuellen Veranstaltungen gestartet, im Laufe des Jahres sollen, je nach Verlauf der Pandemie, auch wieder Präsenzveranstaltungen möglich sein. Am 14. Juni endet die Bewerbungsphase und eine Jury verkündet die Vorauswahl, 48 Start-ups kommen in die nächste Runde. Die Gründerinnen und Gründer werden während der Sommerferien medial vorgestellt, absolvieren gemeinsame Veranstaltungen und erhalten ein sogenanntes Pitch-Training (Vorbereitung der eigenen Präsentation).

Vergeben wird der Preis am 3. November in den vier Kategorien „Innovative Geschäftsidee“, „Zukunftsfähige Nachfolge“, „Gesellschaftliche Wirkung“ und „Gründung aus der Hochschule“. Prämiert werden Unternehmen mit Sitz in Hessen, die, mit Ausnahme der Hochschulkategorie, zwischen ein und fünf Jahre auf dem Markt sind und von ihrem Unternehmen leben können.

Bewerben kann man sich online unter www.hessischer-gruenderpreis.de

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