Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Stadtentwicklung

Frankfurt: Besetzung der Günthersburghöfe wird nicht geduldet

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
    schließen

Aktivistinnen und Aktivisten haben Baumhäuser auf den Flächen des Beamten-Wohnungs-Vereins errichtet. Der will das nicht hinnehmen.

Zumindest ein Teil der besetzten Gärten in den Günthersburghöfen gehört dem Beamten-Wohnungs-Verein. Dieser habe der Errichtung von Baumhäusern nicht zugestimmt, „und wir können das auch nicht dulden“, sagte Vorstand Martin Neckel am Mittwoch im Gespräch mit der FR.

Aktivistinnen und Aktivisten hatten in der vorigen Woche die Gärten besetzt und damit begonnen, zehn Baumhäuser zu bauen. Sie wollen verhindern, dass das 16 Hektar große Gelände bebaut wird, wie es die Stadt zumindest noch plant. Vonseiten der Initiative „Grüne Lunge bleibt“ hieß es dazu, die Besetzung erfolge mit dem Einverständnis der Pächter:innen.

Dieser Darstellung widerspricht der Beamten-Wohnungs-Verein. Der Verein sei seit mehreren Jahrzehnten Eigentümer von 10 000 Quadratmetern östlich der Friedberger Landstraße, sagte Neckel. Mitglieder hätten diese Gärten genutzt. Nachdem die Pläne für die Bebauung des Geländes bekannt geworden seien, seien sie umgezogen und nutzten nun Gärten am Lohrberg. Gartenhütten in den Günthersburghöfen seien abgerissen worden. Der Verein wolle die Flächen an den Investor Instone verkaufen, der das Areal bebauen will. Im Gegenzug solle der Verein Wohnungen für genossenschaftliches Wohnen erhalten.

Eine Begehung des Geländes habe ergeben, dass zumindest ein Teil der von den Aktivistinnen und Aktivisten errichteten Hütten auf Flächen des Vereins stünden, sagte Neckel. Schon aus rechtlichen Gründe könne er das nicht dulden: „Was passiert, wenn da einer abstürzt?“ Neckel will nun mit den jungen Leuten sprechen, damit sie die Flächen des Vereins verlassen.

Ob sie das freiwillig tun, ist aber fraglich. „Unser Ziel ist es zu bleiben“, sagte Alexis Passadakis, Sprecher der Initiative „Grüne Lunge bleibt“. Das Gelände müsse geschützt werden, „auch vor diesem Verein, der mit Instone zusammenarbeiten will“.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare